Vermisstensuche endete mit Rettung von Hündin "Emma" und Haftbefehl

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Ein Vermisstenfall endete in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit der Rettung eines Hundes und einer Festnahme. Eine Frau aus Bochum teilte gegen 01.30 Uhr der Bochumer Polizei mit, dass sich ihr in Hagen lebender 44-jähriger Lebensgefährte seit dem Nachmittag nicht mehr bei ihr gemeldet hat und sie sich nun Sorgen macht. Eine Hagener Polizeistreife machte sich daraufhin auf den Weg zur Wohnanschrift des Mannes in Vorhalle. Auf Klingeln der Beamten öffnete er die Tür und befand sich bei bester Gesundheit.

Sorgen machten sich die Polizisten mehr um die in der Wohnung lebende Hündin des 44-Jährigen. Diese wirkte stark abgemagert, ungepflegt und verhaltensauffällig. Darüber hinaus roch ihr Fell stark nach Kot und Urin. Große Teile der Wohnung des Hageners war mit Hundefäkalien übersät. Die ebenfalls in der Wohnung lebende 18-jährige Tochter teilte den Polzisten mit, dass die Hündin mindestens vier bis fünf Tage die Wohnung nicht mehr verlassen hat. Auch sie wirkte mit der Pflege des Tiers völlig überfordert. Die Beamten entschlossen sich "Emma" an das Hagener Tierheim zu übergeben. Außerdem erhielt das Gesundheitsamt und der Tierschutz der Stadt Hagen Kenntnis über die Lebensumstände.
Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich zudem heraus, dass dieser zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde
daraufhin festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht.
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