Gelbe Blumenpracht zieht sich durch Hagen

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Wunderschön blühen die Narzissen entlang der Kreuzung am Emilienplatz. (Foto: Michael Kaub)
Hagen: Emilienplatz |

Passend zum Frühlingswetter spannt sich in diesen Tagen ein gelb-weißes Band von blühenden Narzissen durch die Stadt. Zu verdanken ist dies dem Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH), welcher im vergangenen Oktober 82.000 Blumenzwiebeln in der City und in den vier Außenbezirken der Stadt pflanzen ließ.

Ob an der Autobahnauffahrt an der Feithstraße, am Emilienplatz, an der Esserstraße in Hohenlimburg oder am Hasper Konrad-Adenauer-Ring – überall ist die Blütenpracht zu bewundern. „Um das in dieser Dichte und Ausdehnung zu erreichen, haben wird im vergangenen Herbst mit einer Pflanzmaschine gearbeitet. Per Handpflanzung wäre so etwas gar nicht möglich“, sagt Winfried Heckrodt, beim WBH zuständig für die Grünflächen. Dabei zieht ein kleiner Trecker einen mit Blumenzwiebeln gefüllten Containerwagen über die Pflanzflächen. Die Erde wird automatisch aufgeschlitzt, die Zwiebeln fallen hinein und werden wieder mit Erde bedeckt. „Das System lässt sich aber nur auf ebenen und mit der Maschine befahrbaren Flächen einsetzen. Wo es möglich ist, wird dann aber dieser tolle Effekt erzielt“, beschreibt Heckrodt das farbenfrohe Ergebnis. Die Kosten sparende maschinelle Pflanztechnik stammt – wie könnte es anders sein – von unseren holländischen Nachbarn. Warum wurden dann nicht gleich Tulpen gepflanzt? „Narzissenzwiebeln sind widerstandsfähiger. Bei Tulpen besteht die Gefahr, dass zu viele Zwiebeln in unseren nassen Böden verfaulen und der Effekt der Blumenbänder verloren geht“, so der Experte vom WBH. Die Farbpracht bereichert jedenfalls das Auge der Hagener Bürger enorm – und lässt Frühlingsstimmung aufblühen.
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