Spannende Exkursionen an die Hünenpforte und in den Steinbruch Hohenlimburg

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Exkursionen an die Hünenpforte und in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Zusammenarbeit mit GeoTouring an. (Foto: Michael Kaub)

Zwei spannende Exkursionen bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Zusammenarbeit mit GeoTouring an. Am Samstag, 8. Juli, um 11 Uhr, gibt es eine spannende Exkursion rund um die Hünenpforte in Hagen-Hohenlimburg. Bei der Erkundung zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten werden spannende Fragen geklärt. Eine weitere Exkursion zum Thema "Fossilien und Mineralsuche" im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke findet am Sonntag, 9. Juli, um 11 Uhr statt.

Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Die Diplom-Geologin Antje Selters hat auf alle diese Fragen interessante Antworten und wird umfassend über die Geologie der Region berichten. Teil des Ausflugs ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle – es ist jedoch nicht möglich in die Höhle zu gehen. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräber verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen.
Die Kosten für die etwa dreistündige Exkursion an der Hünenpforte betragen 12 Euro für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Exkursion erforderlich.

Fossiliensuche am Sonntag

Die Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke findet am Sonntag, 9. Juli, um 11 Uhr statt. Treffpunkt für die Führung hier, auch wieder mit der Diplom Geologin Antje Selters, ist die Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39.
Nach einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk, geht es anschließend zu Fuß hoch in den Steinbruch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen auf eine spannende Zeitreise:
Vor mehr als 380 Millionen Jahren lag Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres, das ein mächtiges Korallenriff beherrschte. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren geeignet.
Die Teilnahmegebühr für die Tour durch den Steinbruch beträgt 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder und Jugendliche. Für das Betreten des Steinbruchs ist festes Schuhwerk sowie ein Fahrradhelm für Kinder unbedingt erforderlich. Außerdem sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien denken. Denn alles was getragen werden kann, kann mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursionen ist zwingend nötig und wird unter Tel. 02331- 207-2740 oder 0178- 1964177 entgegengenommen.
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