Der deutsche Exportaufschwung hält auch in Südwestfalen an

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Das zuletzt wieder klar zweistellige Plus bei den deutschen Ausfuhren spiegelt nach Einschätzung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) die jüngste Belebung der Weltwirtschaft wider.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lieferten deutsche Unternehmen im Mai 2017 Waren im Wert von 110 Milliarden Euro ins Ausland, das waren 14 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch im Kammerbezirk Hagen (Stadt Hagen, Märkischer Kreis, Ennepe-Ruhr-Kreis ohne Hattingen und Witten) konnte im verarbeitenden Gewerbe bei einer etwas erhöhten Beschäftigtenzahl und 820,8 Mio. Euro Auslandsumsatz ein Plus von 12 Prozent verbucht werden. Die Exportquote liegt damit im SIHK-Bezirk bei 41,3 Prozent, im Ennepe-Ruhr-Kreis sogar bei 47,9 Prozent.
„Der deutsche Exportaufschwung hält an. Dank einer sich wieder belebenden Weltwirtschaft steigt die Nachfrage nach deutschen Produkten", sagt Frank Herrmann, SIHK-Außenwirtschaftsexperte. In nahezu allen Regionen rund um den Globus machten südwestfälische Unternehmen gute Geschäfte. In China und Nordamerika wachsen die Volkswirtschaften stabil. Auch die Eurozone zeigt sich in guter Verfassung. Lediglich der Brexit und schwache Konjunkturaussichten in Südamerika trübten derzeit die Stimmung der exportierenden Unternehmen, so Herrmann. Allerdings bleibe das Risiko von Handelshemmnissen für die Unternehmen bestehen – trotz grundsätzlicher Einigung beim G20-Gipfel.
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