Gaskandelaber illuminiert wieder die Hagener Innenstadt

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Es war ein schöner Septembertag, als der historische Gaskandelaber 2006 auf der Hohenzollernstraße aufgestellt wurde. Es war ein trauriger Tag, als dieser im September vergangenen Jahres von einem Müllwagen der HEB zerstört wurde. Am Freitag gab es dann endlich wieder strahlende Gesichter an einem sonnigen Septembertag in der City zu beobachten, denn die Laterne leuchtete erstmals nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten wieder auf.
„Der Unfall vor einem Jahr hat uns geschockt“, sagt Dr. Herbert Bleicher, Geschäftsführer der HEB, „und das umso mehr, als wir feststellten, wie wichtig den Hagenern dieser Gaskandelaber ist.“ Die Historische Laterne mit dem schummrig-schönen Gaslicht ist in den vergangenen Jahren zu einem Wahrzeichen in der Hagener Innenstadt geworden.
„Es ist eine einzigartige Atmosphäre, wenn man hier im Biergarten sitzt und des abends zusieht, wie die vier Laternen nacheinander gezündet werden“, berichtet Bezirksbürgermeister Jürgen Glaester. Am Donnerstagabend hatte er mit Begeisterung die erste Inbetriebnahme nach langer Pause beobachten können.
Der Müllwagen hatte vor einem Jahr nicht viel übriggelassen von der historischen Laterne. Viele Teile mussten neu gegossen werden. „Wir sind froh, dass der Hersteller aus Hamm noch alte Druckformen im Bestand hatte“, berichtet Dr. Bleicher.
In einer Hagener Gießerei wurden diese dann produziert. Genauso wie der neue Sockel aus Gußstahl. Eine schöne, detailfrohe Arbeit, die den alten Sockel aus Sandstein ersetzt.
Schönheit hat seinen Preis: Die Instandsetzungsarbeiten haben rund 60.000 Euro gekostet. „Natürlich war die HEB versichert“, so Dr. Herbert Bleicher. Und der Einsatz hat sich gelohnt. Schließlich ist der Gaskandelaber auf der Hohenzollernstraße nur einer von dreien seiner Art in ganz Deutschland.
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