HVG zieht gute Bilanz

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Komfortables Solebecken mit Whirlpool für das Westfalenbad geplant


Die Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (HVG) hat sich in den letzten Jahren zunehmend zu einer städtischen Holdinggesellschaft entwickelt und zählt mit fast 1.200 Mitarbeitern und 47 Auszubildenden mittlerweile zu einem der größten Arbeitgeber in der Stadt Hagen. „Gemessen und bewertet wird ein Unternehmen jedoch nicht nur an seiner Größe, sondern insbesondere an seiner Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität sowie am wirtschaftlichen Erfolg“, erläutert HVG-Geschäftsführer Christoph Köther im Rahmen eines Bilanzpressegespräches. Die HVG sei in dieser Hinsicht weiterhin erfolgreich unterwegs und brauche sich nicht zu verstecken.

Ein kurzer Blick auf die HVG-Unternehmen Hagener Straßenbahn, Hagenbad, Hagener Entsorgungsbetrieb, Stadthalle Hagen, Betrieb für Sozialeinrichtungen Hagen und Werkhof zeigt deren Bedeutung für das gesellschaftliche Leben in Hagen. Mehr als 100.000 Menschen nutzen ihre Leistungen täglich. Sie fahren mit dem Bus, besuchen die Hagener Bäder, entspannen in der Sauna, nutzen saubere und schneefreie Straßen oder besuchen Veranstaltungen in der Stadthalle. „Bei so vielen Kundenkontakten ist es für uns sehr erfreulich, dass uns interne und auch externe Umfragen immer wieder zeigen, dass die Kundenzufriedenheit insgesamt recht hoch ist“, so der Geschäftsführer Christoph Köther.

Richtiger Weg

Erfreut zeigt sich Köther auch über das Geschäftsergebnis des vergangenen Jahres, das den Wirtschaftsplan deutlich übertrifft. Die Geschäftszahlen belegen erneut, dass die HVG auf dem richtigen Weg ist. „Insbesondere mit den erneut sehr guten operativen Ergebnissen unserer Gesellschaften haben wir die seit Jahren positive Entwicklung trotz Kostensteigerungen fortführen können“, erklärt Köther.

Zahlen


Insgesamt verzeichnet die HVG für das Geschäftsjahr 2016 zwar eine Unterdeckung von rund 14,6 Millionen Euro. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass hier die erneut ausgefallene Enervie-Dividende in Höhe von 7,25 Millionen Euro fehlt. Auch gegenüber dem Vorjahr kann sich das Ergebnis sehen lassen. Bereinigt um Sondereffekte – unter anderem war das Vorjahresergebnis durch einen einmaligen Ertrag von rund sechs Millionen Euro aufgrund der Veräußerung von Fondsanlagen geprägt – konnte das sehr gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal um 1,4 Millionen Euro verbessert werden.

Bestes Ergebnis

Die Hagener Straßenbahn AG fuhr 2016 das beste Ergebnis seit 27 Jahren ein. Damit hat das Verkehrsunternehmen nicht nur den Plan übertroffen, sondern auch das bereits sehr gute Ergebnis des Vorjahres. Insgesamt fuhren 2016 rund 33 Millionen Fahrgäste mit der modernen und umweltfreundlichen Busflotte, die im letzten Jahr erneut verjüngt wurde.
Die Hagenbad GmbH konnte die Besucherzahlen nochmals leicht steigern, auf insgesamt 675.000. Den Löwenanteil am Gesamtbesucheraufkommen wie auch an der erneuten Steigerung hat das Westfalenbad. Es verzeichnet mit nunmehr 550.000 Besuchern rund 10.000 Besucher mehr als im Vorjahr. Zu diesem Rekordwert trugen auch die etwa 150.000 Gäste aus der Region um Hagen bei. Diese Entwicklung ließ auch die Umsatzerlöse von Hagenbad erneut auf jetzt 4,5 Millionen Euro steigen. Vor allem die hochwertigen Wellness- und Saunaangebote erfreuten sich wachsenden Zuspruchs. Hier stiegen die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr um weitere 5.000 auf mehr als 90.000 an. Insgesamt konnte Hagenbad das beste Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens verbuchen.

Investitionen

Jetzt steht im Westfalenbad eine weitere Investition an. Bis Ende 2018 soll im Sauna-Außenbereich ein neues komfortables Solebecken einschließlich eines Whirlpools mit einer Wasserfläche von rund 70 Quadratmetern entstehen. Das Becken soll einen senioren- und behindertengerechten Zugang erhalten und ist zur zusätzlichen Erhöhung der Aufenthaltsqualität mit einem unmittelbar angrenzenden großzügigen Sonnenliegedeck versehen.
Die Entscheidung für den Neubau eines Solebeckens berücksichtigt insbesondere die diesbezüglichen Kundenwünsche. Diese hatten in einer Umfrage maßgeblich für den Bau eines Solebeckens und eines Whirlpools gevotet. Darüber hinaus entspricht sie den allgemein festzustellenden Bedürfnistrends, wie ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein und dem Wunsch nach Entschleunigung.
„Die im Vorjahr erfreulichen Ergebnisse der Gesellschaften BSH und Werkhof waren ebenfalls keine Eintagsfliegen“, resümiert Köther: Der Werkhof und die BSH verbesserten weiter ihre Geschäftszahlen. Beide erreichten sogar ihr seit der Eingliederung in den HVG-Konzern bestes Ergebnis. Auch der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) hat das Planergebnis 2016 deutlich übertroffen.
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