Discovery Sport von Land Rover setzt Zeichen

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Ihn zu stoppen, fällt jedem Gelände schwer
 
Sportliches Design für einen SUV, der im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur abgibt
Hagen: Stadtgebiet |

Produziert im -Jaguar Land Rover Werk Halewood- in Liverpool

Bericht & Fotos: Ulrich Rabenort (urafoto)
Anfang des Jahres debütierte der neue Discovery Sport aus der Discovery-Modellfamilie. Ob das Fahrzeug hält was die Erbauer versprechen, zeigt der nachfolgend aufgeführte Fahrzeugbericht. Zur Verfügung stand der Discovery Sport mit der HSE-Ausstattungsvariante und weiterem Zubehör. Der Diesel-Einspritzer mit 2,2 Liter Hubraum leistet 190PS. Der erste optische Eindruck war recht viel verspechend. Anders als andere SUV wirkt dieses Modell sportlich, mit eigener Linienführung. Wobei sich über Geschmack bekanntlich streiten lässt. Halt ein modernes, ausdruckstarkes und progressives Design, mit hervorragender Raumnutzung und 5+2-Sitzkonfiguration bei betont kompakten Abmessungen.

Per Knopfdruck startet das Aggregat sehr geräuscharm in den Leerlauf. Die Sitze, in diesem Fall aus Leder, geben einen guten Sitz- und Seitenhalt. Das Sechs-Gang Schaltgetriebe lässt sich ohne Beanstandung leicht schalten. Auch die Schaltwege sind bei diesem gefahrenen Fahrzeug für ein SUV relativ kurz. Das hohe Sicherheitsniveau fand bereits seine Würdigung: Im EuroNCAP-Crashtest erhielt der Discovery Sport für den umfassenden Schutz von Passagieren und Fußgängern die Maximalbewertung von fünf Sternen.
Die Hoffnung auf Richtigkeit der Werksangaben von Land Rover bei den CO2-Emissionen von minimal 119g/km, gegenüber den neuesten CO2 Abgasaufdeckungen einiger Hersteller von Dieselfahrzeugen. Die Rundumsicht ist, abgesehen von der eher kleinen Heckscheibe, als -gut- zu bezeichnen. Passagiere und Gepäck gelangen bequem in den Innenraum und in das bis zu 1698 Liter fassende Ladeteil. Die Ladekante könnte etwas tiefer liegen, um besser Be- oder Entladen zu können. Der Fahrer hat von seinem Platz aus einen perfekten Zugriff auf die günstig plazierten Bedienelemente an der Mittelkonsole und dem Amaturenbrett. Die verbauten Materialien wirken hochwertig mit geschickt ins Gesamtdesign integrierten Ablagemöglichkeiten. Mit bis zu sieben Fahrgäste können in dem Discovery Sport auf eine reichhaltige Ausstattung, mit sinnvollen Komfortdetails, zurückgreifen. Nicht weniger als vier 12-Volt Anschlüsse und sechs USB-Ladebuchsen. Hinzu kommen Details wie ein auf Lasertechnologie basierendes Head-up-Display, ein neues Infotainmentsystem mit Acht-Zoll-Touchscreen oder die Neigung verstellbaren sowie nach vorn und hinten verschiebbaren Sitze der zweiten Reihe.
Die in Zusammenarbeit mit Bosch SoftTec entwickelte „InControl Apps“-Lösung, verbindet geeignete Apps des Smartphones mit dem Fahrzeug - die Apps können dann über den Acht-Zoll-Touchsreen einfach und intuitiv bedient werden.
Keine Probleme tauchten bei durchfahrenen Bachläufen auf. Der gerade auch für das Gelände konzipierte Discovery Sport meisterte Tiefen von bis zu 600 Millimetern mühelos. Bedingt durch den Allradantrieb dieses Fahrzeugs, stellten die unbefestigten und zum Teil steilen und verschlammten Wege kein unüberwindbares Hindernis dar. Eine gut abgestimmte Karosseriegeometrie mit viel Bodenfreiheit und durchdachte Böschungs- und Rampenwinkel. Zusätzlich kann der Fahrer auf die Fähigkeiten von „Terrain Response“ bauen, der übrigens in allen Allradversionen des Discovery Sport integrierten Steuerung aller wichtigen Fahrzeugsysteme. Die wählbaren fünf Fahrprogramme: „Normal“, „Gras/Schotter/Schnee“, „Schlamm“ und „Sand“ sowie der optionale „Dynamic“-Modus, der vor allem im Straßenbetrieb Vorteile bringt.
Auch die aktive und passive Sicherheit steht auf hohem Niveau. Ein erstmals im SUV-Segment realisierter Fußgänger Airbag. Er wird von Druckrohrsensoren ausgelöst, die sich zwischen Stoßfänger und Stoßfängerträger befinden. Die Sensoren erkennen dabei den Aufprall eines erwachsenen Fußgängers. Sollte dies bei einer Geschwindigkeit zwischen 24 und 48 km/h der Fall sein, entfaltet sich in 60 Millisekunden ein an der Basis der Windschutzscheibe montierter Airbag. Aktuell löst ein neuer Dieselmotor mit 2,0 Liter Hubraum und 150 PS bzw.180 PS den gefahrenen 190 PS starken Dieselmotor ab. Beide Motoren erfüllen nun die Euro 6 Norm. Die Nomenklatur hat sich ebenfalls geändert. 150 PS und 180 PS Motorrisierung heißen nun TD4. Außerdem ist auch die Bedienoberfläche für Multimedia und Navigation verändert worden.
Das sparsamste Fahrzeug aus der Discovery Sport-Baureihe ist der eD4: laut Land Rover eine hocheffiziente Variante, für die CO2-Emissionen die bereits erwähnten 119 g/km und kombinierte Verbräuche von gerade einmal 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer zu erwarten sind. Das gefahrene Diesel-Fahrzeug genehmigte sich im Durchschnitt immerhin 8,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer.

Fazit:
Ein SUV mit einem guten Preis / Leistungsverhältniss. Der Durchschnittsverbrauch wird bei der neuen Dieselvariante mit Sicherheit nach unten korrigiert. Technisch und Sicherheitstechnisch ist die Discovery Sport Baureihe auf dem neuesten Stand. Das Fahrverhalten auf befestigten Straßen war, wie bei vielen anderen SUV-Herstellern auch, eher unproblematisch. Besonders auf unbefestigten Wegen und querfeldein ist er eben ein Land Rover. Ihn zu stoppen fällt jedem Gelände schwer. Dort fängt der Spaß des Fahrers bei diesem Fahrzeug an.
Das gefahrene SD4 HSE-Modell hat mit entsprechendem Zubehör einen Wert von knapp 60 000 Euro. Der Basispreis liegt bei 46 400 Euro.
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