Die HÖHNER begeistern in Wipperfürth auf ihrer Tournee - Dafür leben wir -

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Kultband: Die HÖHNER v.l.n.r.: Wolf Simon - John Parsons - Micki Schläger - Henning Krautmacher - Hannes Schöner - Jens Streifling aus der "alten Drahtzieherei" Wipperfürth
 
HÖHNER Henning Krautmacher
Wipperfürth: alte Drahtzieherei |

In der "alten Drahtzieherei" steppte der Bär durch die HÖHNER

Wort & Bild U. Rabenort -urafoto-
Das Veranstaltungszentrum "Alte Drahtzieherei" in der Wupperstraße in Wipperfürth war Veranstaltungsort der Kölner Kultband. Im großen Saal fanden sich über 800 Personen ein. Die Halle der früheren Drahtzieherei der Fa. Radium, bot ein angenehmes Ambiente.
Getrübt war zu Anfang des Abends die Tatsache, der feigen Terrortat in Paris vom Vorabend. Auch die HÖHNER hatten überlegt, das Konzert abzusagen. Doch wie der Bandleader Henning Krautmacher zu Beginn sagte: "Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen. Genau das wollen doch die Terroristen erreichen. Wir denken an alle, die durch dieses schreckliche Massaker in der französischen Hauptstadt ums Leben gekommen sind".


Lebensbejahende Zuversicht und Lust an der Freude versprühen die Höhner wie keine andere Gruppe. Doch zu Beginn des Abends begannen die HÖHNER, passend zu der Terror-Situation.
Nicht "Mach Laut" wie ihr neuer Song, sondern angepasst an die traurige Situation.
Doch nach kurzer Zeit legte auch das Publikum die Zurückhaltung ab. Es wurde gefeiert, geschunkelt und lauthals mitgesungen: bei einem mitreißenden Konzert voller Energie, Stimmung und Emotionen.

Die Auftritte der Höhner sind immer mehr als bloße Konzerte. Hier wird offen und laut die Liebe zum Leben und zu den Mitmenschen gefeiert. Mit seiner Herzlichkeit, guten Laune und Energie steckte das Kölner Sextett das Publikum einfach an. „Wer zu unseren Konzerten kommt, soll einen Abend lang mit uns zusammen das Leben feiern“, so Henning Krautmacher. „Und zwar in all seinen Facetten und mit all seinen Höhen und Tiefen, glücklichen wie traurigen Momenten“, ergänzt Hannes Schöner.

Die Kölsche Band überzeugte an diesem Abend mit fetzigen Rockhymnen und echten Stimmungsknallern genauso wie mit eher stillen Liedern. Auch diesmal präsentierten die kölschen Vollblutmusiker um Frontmann Henning Krautmacher wieder ihre gesamte musikalische Bandbreite mit ganz neuen Songs, die sie zum ersten Mal im Konzertrahmen spielten, aber auch mit Klassikern aus 40 Jahren Höhner-Bestehen, darunter selbstverständlich ihre großen Hits wie „Ich ben ne Räuber“, „Echte Fründe“, „Wenn nicht jetzt, wann dann“ oder „Viva Colonia“.

Bei aller Herzlichkeit und Lebensfreude ist den Höhnern immer auch wichtig, laut und deutlich ihre Meinung zu sagen und ihre Stimme zu erheben gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, z. B. auf den „Arsch huh, Zäng ussenander“-Konzerten. Ebenso ist es den Musikern ein Anliegen, sich sozial zu engagieren, z. B. indem sie seit über 20 Jahren „LoRe – Das Lobby-Restaurant“ für Obdachlose in Köln als Schirmherren unterstützen.

Erst nach mehreren Zugaben wurde die Band nach über zweieinhalb Stunden von ihren Fan`s von der Bühne gelassen.
Am Ausgang waren Stimmen wie: "War dat schön heut abend" oder "...die hätt noch viel viel länger spiele könne, dat hat mi so jut jefalle" zu hören.
Das ist auch von meiner Seite nur zu unterstreichen - tolles Konzert ihr "HÖHNER"!
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