Eine Armada sinkt im Audimax: Finale von „Physik Aktiv“ in der Fachhochschule Südwestfalen

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Alexander, Hüsamettin und Lennart (v.li.) sind die Sieger bei Physik Aktiv. Lehrerin Christiane Fornefeld freut sich für ihre Schüler. (Foto: privat)

Munteres Schiffe versenken fand im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen statt. Doch egal wie klug die Schiffe auch konstruiert waren, beim Finale der Aktion „Physik Aktiv“ erwischte es am Ende jeden einzelnen Frachter. Entscheidend war dabei allerdings, mit welchem Gewicht der Kahn beladen werden konnte, bevor er schließlich in den Tiefen einer Plastikwanne verschwand.

„Physik Aktiv“ ist eine Aktion der Bezirksregierung Arnsberg. Sie soll der Physikbegeisterung von Schülerinnen und Schülern der Klassen fünf bis acht charmant auf die Sprünge helfen. Das Audimax der Fachhochschule Südwestfalen hat in den vergangenen Jahren schon einige finale Materialschlachten der besten Nachwuchsphysiker der Region gesehen.So feucht, so fröhlich, so spannend ging es dabei allerdings bisher noch nie zu.
Und das lag wahrscheinlich an der Aufgabe. Aus anderthalb Metern Alufolie und 22 Gramm Strohhalmen sollte in 90 Minuten ein Gefährt entstehen, das möglichst viele Steine über Wasser halten kann. „Das Schiff, das die schwerste Ladung hält, gewinnt“, sagt Organisator Christian Feldmann von der Bezirksregierung trocken.
Und so schlug die große Stunde von Lennart, Hüsamettin und Alexander. Ihr Frachter hielt 2924 Gramm Steine trocken. Das war der Sieg in der Klasse der Jahrgangsstufen fünd und sechs und eigentlich auch der inoffizielle Gesamtsieg. Das Siegerboot der Jahrgangsstufen sieben und acht schluckte nämlich schon ganze 16 Gramm eher Wasser.
„Wir haben quasi ein Netz aus Strohhalmen gebaut und die Alufolie darum gespannt“, erklärt Lennart die Architektur des Siegerschiffes. Dass bei „Physik Aktiv“ aber eigentlich der Weg das Ziel ist, erklärt dann Hüsamettin: „Wir hatten eine Idee im Kopf. Die dann umzusetzen und zu sehen, was man damit erschaffen kann, das war cool.“
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