Wikinger in Werdringen

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Fehlen da nicht die Hörner am Helm? Nö, oder nej!, Wikinger trugen diese Modelle.

Die Wikingertruppe „Thors Keiler“ erobert am Samstag, 6. August, von 11 bis 18 Uhr das Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Auch wenn die Wikinger in friedlicher Absicht kommen, sind sie gut mit Schwert, Schild, Streitaxt und Helm gerüstet. Zusammen mit der Mittelaltergruppe „Corvus Albus“ werden die Unterschiede zwischen Wikingern und Rittern im Mittelalter verdeutlicht.

Im Mittelalter verbreiteten die Wikinger Angst und Schrecken. Mit ihren schnellen Booten überfielen sie Städte und Dörfer an der Küste, aber auch weit im Inland. So wurden Duisburg, Köln und auch Trier von den Wikingern überfallen. Sie waren auf der Suche nach Beute mit ihren Schiffen den Rhein und die Mosel heraufgefahren. Gezeigt und erläutert werden die unterschiedlichen Waffen, Rüstungsteile und Kleidungsstücke. Die Kampftechnik wird in Schwertkämpfen auf dem Schlosshof demonstriert. Aber es geht nicht nur um Waffen und Kampf, sondern ebenfalls um das alltägliche Leben. Bei dem lebendigen Geschichtsunterricht für Klein und Groß wird mit einigen Klischees über die Wikinger aufgeräumt. Die Veranstaltung rund um das Wasserschloss ist kostenlos. Das Museum bietet in der gleichen Zeit Ritterspiele für Kinder sowie Ritterhelm und Krönchen basteln an.

Um 15 Uhr beginnt im Museum eine Themenführung zum mittelalterlichen Werdringen. Als besondere Aktion wird im Rahmen der Führung eine mittelalterliche Blide vorgeführt. Mit solchen Waffen wurden im Mittelalter schwere Steine verschossen und Burgmauern zerstört. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz. Die Themenführung dauert 90 Minuten und kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1 € zuzüglich des Museumseintritts.
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