3. Handball-Liga: VfL Eintracht Hagen empfängt Bayer Dormagen

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Hagen: Ischelandhalle |

Auf einen „ganz gefährlichen Gegner“, so Trainer Lars Hepp, treffen die Drittliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen am Freitag, 10. Februar, um 20 Uhr in der Ischelandhalle, wenn sie die Wiesel des TSV Bayer Dormagen empfangen.

„Das ist eine Mannschaft mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen, hochtalentierten Spielern, die als Mannschaft im Moment etwas nach ihrer Form suchen“, analysiert Hepp mit Blick auf die vorangegangenen Ergebnisse der Gäste. So stoppte die Mannschaft von Trainer Alexander Koke erst mit dem 35:33-Erfolg gegen den Hagener Nachbarn TuS Volmetal einen Negativlauf von 1:9 Punkten. „Dabei haben sie eine herausragende erste Halbzeit gespielt“, weiß der Hagener Trainer. Bei dem Erfolg ragte Juniorennationalspieler Pascal Noll auf Linksaußen mit 17 Treffern heraus.

Trotz der bislang beinahe makellosen Heimbilanz der Grün-Gelben – das bittere Remis gegen Neuss bedeutete bislang den einzigen Punktverlust – warnt Hepp also eindringlich vor der Werksmannschaft. „Wir müssen unbedingt wieder an unser Leistungsmaximum kommen, um auch diese zwei Punkte zuhause zu behalten“, erläutert der Übungsleiter. Dies könnte vor allem im Hinblick auf das Duell zwischen Neuss und dem Tabellen-Dritten Longericher SC eine immense Bedeutung haben. „Nach diesem Wochenende wissen wir sicherlich mehr – ob es ein Dreikampf oder ein Durchmarsch des NHV wird“, unterstreicht Hepp.

Der Lauf von sechs Siegen in der Fremde endete für die Wiesel indes mit der deutlichen 16:28-Niederlage bei Liga-Primus Neusser HV, danach folgten weitere Auswärts-Niederlagen beim GSV Eintracht Baunatal und bei der Bundesliga-Reserve des VfL Gummersbach. Die Ursachen glauben die Gäste indes gefunden zu haben – so geht Koke seit Jahresbeginn neben der Trainertätigkeit auch einem Job an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle an der Saale nach. Genau wie der sportliche Leiter und Jugendkoordinator Erik Wudtke wird Koke den Verein zum Saisonende verlassen. Bis dahin wollen die Dormagener nun alle Kräfte bündeln und alles daran setzen, mindestens den fünften Tabellenplatz zu verteidigen, den sie aktuell noch inne haben.

Die Personalsituation bei der Eintracht hat sich indes wieder deutlich verbessert. So dürfte Jan-Lars Gaubatz nach langer Verletzungspause wieder einsatzbereit im Kader stehen, abgesehen von Wackelkandidat Milan Weißbach (nach fiebrigen Infekt) stehen alle weiteren Akteure fit zur Verfügung.
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