Basketball-Bundesliga: Westschlager zwischen Bonn und Hagen

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Zum einzigen NRW-Duell in der Basketball-Bundesliga treffen sich am Samstag die Telekom Baskets Bonn und Phoenix Hagen. Am 12. Spieltag erwarten die Rheinländer die Feuervögel um 20.30 Uhr zum Sprungball im Telekom Dome.

Trainer Mathias Fischer und seine Mannschaft haben zwei Aufgaben zu bewältigen. Neben der Beko BBL absolvieren die Bonner derzeit auch die Gruppenphase im Eurocup. In der Liga sind die Baskets Achter mit sechs Siegen bei fünf Niederlagen. International stehen bisher drei Siege bei acht Partien zu Buche. Am Mittwoch unterlag Bonn mit 75:90 im spanischen Zaragoza.

Die Telekom Baskets Bonn haben sich bislang als außerordentlich heimstark erwiesen. Nur gegen ALBA BERLIN wurde zu Beginn verloren (74:83). Anschließend gab es vier Siege im Telekom Dome, darunter das auffällige 99:77 gegen die Artland Dragons und ein 85:80 gegen Ex-Meister Bamberg. Auch den amtierenden Meister aus München hatten die Baskets am vergangenen Sonntag am Rande einer Niederlage. Erst nach Verlängerung siegten die Bayern mit 112:107.

Die Bonner Offensive kann an einem guten Tag zu einem echten Feuerwerk werden, wenn die klassischen Point Guards Eugene Lawrence (5,1 Assists) und Mickey McConnell (4,7 Assists) die Schützen suchen und finden. „Bonn verfügt über Spieler von hoher Intelligenz und über eine auffällige Passqualität“, erklärt Phoenix-Coach Ingo Freyer. Mit Andrej Mangold, Ryan Brooks und Benas Veikalas gibt es drei weitere Akteure für die Positionen eins bis drei, die von Flügelspieler Florian Koch unterstützt werden.

Die Power Forwards Angelo Caloiaro (11,9 Punkte, 4,1 Rebounds) und Steve Wachalski sind von ihren Anlagen mehr Flügel- als Centerspieler. Den Job am Brett übernehmen Routinier Tadas Klimavicius (13,5 Punkte, 5,0 Rebounds) sowie 2,11 m-Mann Dirk Mädrich. Als siebter Ausländer gehört Center Anthony Vroblicky zum Kader, der bislang aber nur zu einem BBL-Einsatz gekommen ist und vornehmlich im Eurocup spielt. Auffällig: Mit Bonn (28,9) und Hagen (29,7) treffen am Samstag die beiden reboundschwächsten Teams der Beko BBL aufeinander. Weit vorne sind die Bonner dagegen bei der Ballkontrolle und bei Anspielen, die zu Korberfolgen führen.

Phoenix Hagen hat die unglückliche 78:79-Niederlage gegen Bayreuth inzwischen verdaut. „Ehrlich gesagt waren die Niederlagen beim Mitteldeutschen BC und gegen Bremerhaven noch schmerzhafter, weil wie diese Spiele eigentlich schon gewonnen hatten“, sagt Freyer. Neuzugang Ray Turner ist zu Wochenbeginn ins Training eingestiegen. „Es ist aber viel zu früh, um ein Urteil abzugeben“, so der Coach weiter. An Turners Integration wurde unter anderem bei einem Testspiel in Iserlohn gearbeitet. „Das hat ganz gut funktioniert. Ray Turner ist sicherlich begabt. Wir müssen aber abwarten, wie er in der Liga klarkommt und wie er die lange Spielpause verarbeitet hat, die hinter ihm liegt“, analysiert Freyer.
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