Eintracht Hagen gegen Wilhelmshavener HV 34:26

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  VfL Eintracht Hagen – Wilhelmshavener HV 34:26 (17:15)

Sie geht weiter, die beeindruckende Serie der Handballer des VfL Eintracht
Hagen in der 2. Bundesliga. Mit dem Sieg gegen den Wilhelmshavener HV holte
die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt sechs Zähler am Stück,
gewann vier der vergangenen fünf Begegnungen. Der nach dem Schlusspfiff mit
Sprechchören und Gesängen gefeierte Matchwinner war ausgerechnet
Geburtstagskind Dragan Jerkovic, der bisher wegen einiger Blessuren noch
nicht recht bei seinem neuen Arbeitgeber angekommen war. „Für ihn freut es
mich besonders, ausgerechnet an seinem Geburtstag“, jubilierte
Pfannenschmidt daher nach dem Schlusspfiff. Der Kroate hatte im zweiten
Abschnitt den bisher konstantesten Hagener dieser Spielzeit, Tobias Mahncke,
ersetzt – und das Publikum mit einigen Glanzparaden verzückt.

In den ersten Minuten machten die Gastgeber direkt klar, dass sie unbedingt
den dritten Sieg in Folge einfahren wollten. Wie die Feuerwehr kamen die
Grün-Gelben aus den Startblöcken, überrollten den Gegner bis zum 5:2 (6.)
von Jan von Boenigk förmlich. Danach kam allerdings etwas Sand ins Getriebe
des VfL, während die Gäste nun etwas konzentrierter agierten. Die Folge:
Plötzlich lag der WHV 10:8 (17.) und 11:9 (18.) in Front, die Eintracht
spielte verunsichert. Drei Zeitstrafen für die Jadestädter kurz
hintereinander kippten die Begegnung dann wieder, Hagen fand das verloren
gegangene Selbstvertrauen wieder, legte den Hebel um und dominierte die
Partie bis zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel folgte sofort die Vorentscheidung: Entgegen sonstiger
„Gewohnheiten“ kamen der erneut glänzend aufspielende Bartosz Konitz und Co.
hervorragend aus der Kabine, zeigten in der Defensive eine hervorragende
Leistung – und sprühten in der Offensive nur so vor Spielwitz. Drei
Kempa-Tore sind nur ein Beleg der tollen Vorstellung, zudem war die
Spielsteuerung, speziell von Jannis Fauteck, sehenswert. Kurz vor dem Ende
nahm Pfannenschmidt gar noch eine Auszeit und appellierte an seine Farben,
keinen Deut nachzulassen – was gelang.

„Das war wirklich ein Super-Spiel von uns, allerdings dürfen wir in einer
Halbzeit nicht so viele Gegentore kassieren“, resümierte Co-Trainer Pavel
Prokopec nach dem Schlusspfiff. Es sollte das einzige Haar in der Suppe sein
– was die Grün-Gelben aber nicht davon abhielt, den Sieg ausgiebig zu
genießen, ehe ab Montag die volle Konzentration dem kommenden Gegner DJK
Rimpar Wölfe gilt.

VfL: Mahncke (4 Paraden), Jerkovic (8/1 Paraden); Lindner (n.e.), Kress
(3/2), Tubic, Schneider, Fauteck (2), Renninger (6), Konitz (7), König
(n.e.), Saborowski, Waldhof (1), Bornemann (n.e.), Mestrum (9/3), von
Boenigk (6).

WHV: Doden (9 Paraden), Lüpke (3 Paraden); Ten Velden, Maas (3/1), Smits
(7/3), Postel (5), Vorontsov (4), Köhler, Kozul (1), Wolterink, Schwolow
(5), Adrejew, Drechsler (1).

Siebenmeter: 6/5 – 5/4 (Smits scheitert an Jerkovic – Mestrum neben das Tor)

Zeitstrafen: 4 – 4 (Renninger 2x, Fauteck, Tubic – Smits, Postel, Vorontsov,
Kozul)

Schiedsrichter: Andreas Briese und Kim Von der Beeck.

Zuschauer: 425 in der Arena am Ischeland.



Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen und sportliche Grüße aus Hagen,
Sebastian Mühleis




VfL Eintracht Hagen 1863 e.V.
Sebastian Mühleis
Marketingmanager
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