Eintracht Hagen schon am Freitag gegen Langenfeld

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Hagen: Ischelandhalle |

Am Freitag, 3. März, einen Tag eher als ursprünglich geplant, trifft der Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen um 20 Uhr in der Ischelandhalle auf die SG Langenfeld. Die vom Abstieg bedrohten Gäste werden am Samstag für den Aufstieg in die 3. Liga und den Gewinn des Kreispokals geehrt, hatten daher um eine Spielverlegung gebeten, der die Grün-Gelben zugestimmt haben.

„Wir versuchen immer einen derartigen Wunsch gerade in Fällen mit offiziellem umzusetzen, schließlich bauen auch wir bei unseren Gegnern auf Kooperationsbereitschaft, wenn wir um eine Spielverlegung bitten. Außerdem nimmt unser Publikum den Freitag in der Regel ohnehin besser an, daher mussten wir nicht lange überlegen“, erläutert Marketingmanager Sebastian Mühleis, der beim VfL mit für die Spieltagsorganisation zuständig ist. Somit kommt es früher als geplant zur Heimpremiere für den neuen Trainer Niels Pfannenschmidt, dem dies durchaus recht ist: „Die Vorfreude ist groß, ich fiebere dem ersten Auftritt vor heimischer Kulisse entgegen.“

In der ersten Partie nach dem Trainerwechsel hatte die Eintracht sich bekanntlich deutlich gegen den Stadtrivalen TuS Volmetal durchgesetzt. Analog zu der vorigen Partie beschreibt Pfannenschmidt den kommenden Gegner als „sehr rückraumlastig“, hebt dabei mit dem Halblinken Tim Menzlaff, Spielmacher André Eich und Henrik Heider im rechten Rückraum drei Akteure hervor. Speziell Menzlaff und Eich haben bereits viele Schlachten in höheren Spielklassen geschlagen, beide bereiteten Kapitän Pavel Prokopec und Co. im Hinspiel, das die SGL lange Zeit offen gestaltete, reichlich Probleme. Elf Zähler weist die Bilanz der Langenfelder nach 21 Spieltagen bislang auf, sechs davon sammelten die Gäste allerdings in den vergangenen fünf Spielen, überraschten dabei besonders beim Gastspiel bei der HSG Krefeld. Vorsicht ist also geboten. „Sie werden um jeden noch zu vergebenden Punkt kämpfen, alles investieren und versuchen die Überraschung zu schaffen“, mahnt Pfannenschmidt daher trotz der klaren Rollenverteilung vor dem Anpfiff.

Dank der Karnevalspause genoss der neue Mann an der Seitenlinie etwas mehr Vorbereitungszeit auf ein Meisterschaftsspiel als üblich. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Umsetzung seiner Spielphilosophie, vor allem in der Umstellung der Deckungsarbeit, die das Tempospiel nach vorne bringen soll. „Wir müssen von der ersten Sekunde an unsere Leistung bringen. Das bedeutet vor allem eine gute Abwehr zu stellen, die Zusammenarbeit zwischen Deckungsverbund und Torwart verbessern. An dieser Stelle habe ich den Hebel angesetzt, hier möchte ich eine Veränderung sehen. Das Potenzial dafür habe ich sofort erkannt, daher wird es im weiteren Saisonverlauf immer wieder Thema sein. Besonders wichtig ist es für uns aber mit einer vernünftigen Einstellung ins Spiel zu gehen. Wir können uns auch nichts anderes erlauben. Für uns ist jedes Spiel, sogar jedes Tor enorm wichtig“, hebt der Ostwestfale trotz der guten Trainingseindrücke nochmals mahnend den Zeigefinger.

Dem Hagener Anhang möchte Pfannenschmidt neben einem erfolgreichen auch ein attraktives Spiel bieten. „Unser Publikum soll sehen, dass wir alles investieren, um erfolgreich zu sein. Das erwarte ich einfach – im Training und im Spiel“, unterstreicht der A-Lizenz-Inhaber.

Verzichten muss Pfannenschmidt auf Spielmacher Simon Ciupinski, der nach seiner gegen Volmetal erlittenen Verletzung weiter pausieren muss. Ansonsten sind alle Akteure fit und an Bord. Abschließend hatte der neue Trainer für den Trainingseifer nochmals ein Lob für seine Farben parat: „Es ziehen wirklich alle Spieler gut mit, sie sind sehr engagiert.“
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