Eintracht zu Gast in Springe

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Im vergangenen Mai jubelten die beiden Kontrahenten in Dresden noch gemeinsam, doch am Samstag, 3. Oktober, wird die Situation eine ganz andere sein, als beim bedeutungslosen 40:40 bei der Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga.

Für beide Mannschaften geht es seit dem ersten Spieltag um das Überleben in der zweithöchsten Spielklasse. Zwar gelang es der Mannschaft von Trainer Lars Hepp bislang mehr Zählbares zu erspielen - Hagens Punktekonto weist 6:8 Zähler aus, Springe holte bislang zwei Punkte aus dem Heimsieg gegen den TV Emsdetten –
doch angesichts der beiden jüngsten Auftritte samt der deftigen Pleite gegen die
HG Saarlouis am Mittwoch stehen die Grün-­Gelben im Schulzentrum Süd I vor den Toren Hannovers extrem unter Zugzwang. „Teil eins ist mächtig in die Hose
gegangen, nun wollen und müssen wir es beim zweiten Teil unserer ‚Big Point’-Woche besser machen“, erklärt Hepp daher auch.

Die empfindliche Heimniederlage gegen die HG Saarlouis wurde detailliert aufgearbeitet, Fehler deutlich angesprochen, um einen erneuten Einbruch und Leistungsabfall zu vermeiden. Trotz der angespannten Situation bewahren die
Hagener Offiziellen aber kühlen Kopf. „Wir werden weiterhin Ruhe bewahren, auch
wenn wir mit der Leistung aktuell nicht einverstanden sind. Wir haben das aber
alles aufgebarbeitet, lassen uns von unserem Weg nicht abbringen“, betont Sportdirektor Michael Stock,der unter der Woche viele Gespräche mit Mannschaft und Trainerteam führte, stellvertretend. Diesen Weg wird neben dem Langzeitverletzten Milan Weißbach (Achillessehnenriss) auch Spielmacher Simon
Ciupinski sechs bis acht Wochen nicht beschreiten können. Der 26-­Jährige bleibt
der große Pechvogel neben Weißbach, fiel nach starken Vorstellungen mit einem schweren Infekt aus, ehe er sich nun im Training vor dem Spiel gegen die HGS,
bei dem er schmerzlich vermisst wurde, die Mittelhand brach. Dementsprechend geknickt zeigte er sich vor der Reise nach Springe: „Ich bin sehr enttäuscht. Es ist
extrem bitter, dass ich der Mannschaft in dieser schwierigen Situation in den kommenden Wochen nicht helfen kann.“
Trotz der personellen und sportlichen Rückschläge ist sich Hepp aber sicher, dass
seine Farben auch in Springe bestehen können. „Wir müssen gemeinsam eine starke Leistung auf die Platte bringen, dann werden wir das Spiel sicherlich offen
gestalten können“, sagt Hepp.
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