Erster Phoenix Hagen Sieg nach Punktabzug

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  Hagen: Ischelandhalle | Mit 102 : 81 gewinnt Phoenix Hagen sein erstes Spiel nach der drakonischen Strafe des Lizensausschusses.
Damit sind 2 wichtige Punkte bereits für den Klassenerhalt wieder auf dem Konto von Phoenix Hagen. Phoenix aus der Asche II.

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PHOENIX HAGEN TRIUMPHIERT BEIM WICHTIGEN HEIMSIEG GEGEN DEN MBC
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Die Situation schien dramatisch für Phoenix Hagen nach dem Punkteabzug
durch den Lizenzligaausschuss der Beko Basketball Bundesliga. Vor dem
Spiel stimmten der Aufsichtsratsvorsitzende Sven Eklöh und Hagens
Oberbürgermeister Erik O. Schulz die 3.059 Zuschauer in der Arena am
Ischeland auf den Kampf um den Klassenerhalt ein. Bei lautstarker
Unterstützung der Fans entschieden die Feuervögel eines der wichtigsten
Spiele der Saison am 29. Spieltag mit 102:81 (50:48) gegen den
Mitteldeutschen BC für sich.

Das Personal:

Für die Feuervögel standen Brandon Jefferson, David Bell, Jonas Grof,
Ivan Elliott und Owen Klassen in der Starting Five. Bei den Wölfen
begannen Marcus Hatten, Frantz Massenat, Dominique Johnson, TaShawn Thomas
und Chris Otule.

Der Spielverlauf:

Die Feuervögel setzten früh auf ihre Dreierstärke: Jefferson und Elliott
trafen die ersten beiden Körbe jeweils aus der Distanz. Die Wölfe
dagegen kamen eher durch Korbleger zu Punkten. Einen 8:13-Rückstand (4.)
wandelte Phoenix in weniger als einer Minute in eine 14:13-Führung um.
Das Hagener Patentrezept waren weiterhin Treffer vom Parkplatz. Adam Hess
war der glückliche Schütze, der gleich viermal erfolgreich war und den
Vorsprung zum 28:19 in die Höhe schraubte (9.).

In Person von Hatten und Massenat entdeckten nun auch die Wölfe das
Dreierwerfen für sich. Der nachverpflichtete James Southerland verkürzte
ebenfalls für drei auf 36:34 (13.). Durch Treffer von Louis Darby und
Thomas übernahm der MBC wieder die Führung. Die wechselte in dieser
extrem engen Phase jedoch mehrfach. Mit dem ersten Hagener Dreier im
zweiten Viertel holte Jefferson eine 48:45-Führung (19.). In die Pause
ging es mit 50:48.

Phänomenal begann die zweite Hälfte. Die Feuervögel spielten sich in
einen wahren Offensiv-Rausch. Den 10:0-Lauf von Klassen, Elliott und
Jefferson konnte erst Otule zum 60:50 stoppen (22.). Die Hagener Führung
blieb zweistellig, da Elliott, Mann und Jefferson weitere Dreipunktewürfe
hinterherschoben. Mann erreichte mit dem 79:61 den bis dahin höchsten
Vorsprung von 18 Punkten (29.). Bei dieser Differenz blieb es auch, als
mit einem 81:63 das Schlussviertel anbrach.

Zwei Minuten brauchte es bis zum nächsten Treffer der Partie, einem Dreier
von Elliott. Gegen diese 21 Punkte Rückstand kämpften die Wölfe in den
letzten Minuten an. Bis auf zwölf Punkte schmolz der Hagener Vorsprung
zwischenzeitlich tatsächlich noch. Doch zwei Dreier von Mann und Bell zum
94:76 waren schon so etwas wie die Vorentscheidung (36.). Die magische
100-Punkte-Marke knackte Mann. Jefferson sorgte für den Endstand von
102:81.

Das Fazit:

Die Halbzeitführung nur knapp, der direkte Konkurrent lauert auf Fehler
– und was machen die Feuervögel? Legen ein sensationelles drittes
Viertel mit 31:15 hin. Den Sieg ließ sich Phoenix danach nicht mehr
nehmen. 16 von 33 Dreiern (48 Prozent) waren ein Schlüssel zum Erfolg.
Den sonst ebenfalls aus der Distanz wurfstarken MBC kontrollierten die
Hagener und ließen nur 6 von 22 Dreiern zu (27 Prozent). Den Rebound
gewannen die Gastgeber mit 44:35. Gleich sechs Hagener Spieler um
Topscorer Brandon Jefferson (20) punkteten zweistellig. Kapitän David
Bell gelang mit 15 Punkten und 12 Assists sein erstes Double-double.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Das war ein wichtiger Sieg, aber eben auch
nur ein Sieg. Wir müssen in den letzten fünf Spielen so weitermachen.
Wir brauchen unbedingt weitere Siege. Die Stimmung im Team war gut, aber
wir müssen eben immer konzentriert bleiben. Im dritten Viertel haben wir
konsequent verteidigt und darum auch offensiv gut gespielt. Im letzten
Viertel haben wir das Spiel dann gut zu Ende gebracht. Wir haben heute in
wichtigen Phasen die Dreier getroffen. Aber es ist nichts entschieden, wir
müssen weiter hart arbeiten.“

Predrag Krunic (Mitteldeutscher BC): „Es war ein verdienter Sieg für
Hagen. Im dritten Viertel haben wir das Spiel verloren. Da haben wir
schlecht verteidigt und offensiv falsche Entscheidungen getroffen. Wir
haben in dieser Phase viele leichte Punkte zugelassen. Hagen hat in der
zweiten Hälfte besser verteidigt, das war entscheidend.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Mitteldeutscher BC 102:81 (50:48)

Phoenix Hagen: Jefferson (20/4), Elliott (19/5, 8 Reb.), Mann (18/2, 9
Reb.), Bell (15/1, 12 Ass.), Hess (12/4), Klassen (10), Geske (8), Grof,
Krume.

Mitteldeutscher BC: Thomas (16/1), Massenat (16/2, 7 Ass.), Southerland
(15/1, 10 Reb.), Hatten (12/2, 8 Reb., 9 Ass.), Otule (10), Johnson (6),
Darby (6), Haukohl, Zinn, Maier.

Stationen: 14:13 (5.), 28:21 (10.), 37:38 (15.), 50:48 (20.), 71:54 (25.),
81:63 (30.), 88:76 (35.), 102:81 (40.).

Zuschauer: 3.059





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Herausgeber:
Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA
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