Gegen Frankfurt soll der Ulm-Coup vergoldet werden

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Es ist nicht einmal eine Woche her, da entzauberte Phoenix Hagen in der Basketball Bundesliga den Deutschen Vizemeister ratiopharm ulm mit 90:78. Am Samstag steht schon das nächste Heimspiel an, wenn die FRAPORT SKYLINERS um 19 Uhr in die Enervie-Arena kommen.
Den Vorletzten aus Frankfurt auf Distanz zu halten, das ist das große Ziel. Durch den unerwarteten Sieg gegen Ulm hat sich die Ausgangslage allerdings etwas verbessert. Phoenix liegt weiterhin acht Punkte vor den SKYLINERS. „Das nimmt uns ein wenig den Druck“, sagt Trainer Ingo Freyer. Allerdings haben sich die Frankfurter am letzten Sonntag mit einem 92:78-Erfolg über Tübingen zurückgemeldet - einem Gegner, bei dem die Feuervögel vor zwei Wochen noch mit 69:99 untergegangen waren. „Das hilft den SKYLINERS sehr. Sie wissen jetzt, dass sie wieder gewinnen können. Das Spiel am Samstag wird dadurch nicht leichter für uns.“
Und leicht war ja auch schon das Hinspiel nicht, dieses spektakuläre 107:102 für Phoenix Hagen. Seitdem haben sich die tabellarischen Wege beider Teams ein wenig getrennt. Frankfurt verlor zuletzt fünf Partien - allesamt vergleichsweise knapp - hintereinander, bis der Tübingen-Sieg den Negativlauf stoppte. „Die Frankfurter Mannschaft hat nicht mehr viel mit dem Team aus dem Hinspiel zu tun. Sie haben einige Spieler ausgetauscht und alles in Bewegung gesetzt, um in der Klasse zu bleiben“, so Freyer.
Das Aufeinandertreffen von Hagen und Frankfurt ist auch das Duell zweier Philosophien: Phoenix erzielt mit 85,7 die meisten Punkte pro Spiel, während die SKYLINERS in dieser Kategorie mit 70,3 Zählern das Schlusslicht bilden. Das 107:102 aus dem Hinspiel verrät darum ziemlich eindeutig, wer damals wem sein Spiel aufgedrückt hat. Verzichten müssen die Feuervögel auch gegen Frankfurt auf den erkrankten Bernd Kruel. „Es ist noch nicht klar, wann er wieder zur Verfügung stehen wird“, so Freyer.
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