Hungarian Open: FFC-Siegeszug endet im Finale

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Lange Gesichter zeigten (v.l.) Stefan Blank, Christopher Zentarra und David Zentarra bei der Siegerehrung.
 
Die Spielvereinigung TV Lipperode und FFC Hagen mit Sven Walter (links), Frida Varga (3.v.l.), Max Duchene (3.v.r.) und Philipp Grafenstein (rechts) – hier nach dem Spiel gegen die chinesische Auswahl – kam auf Rang 11.
Es hat nicht sollen sein. Im Finale der 21. Hungarian Open, der internationalen ungarischen Meisterschaften in Újszász, setzte sich zum nunmehr 20. Mal ein Team aus dem Land der gastgebenden Magyaren durch. Nur bei der Premiere im Jahre 1996 kam mit Hei Long Tiang der Sieger aus China. 2016 heißt der Sieger zum elften Mal SZ Újszász. Wie im Vorjahr traf der FFC Hagen mit David Zentarra, Stefan Blank und Christopher Zentarra im Endspiel des bedeutendsten europäischen Vereinswettbewerbs auf das Team des Gastgebers um Gábor Tóth, Gábor Herczeg und Sándor Becskereki. Und wie im Vorjahr hatte das FFC-Trio nach einem engen Spiel mit 24:22, 19:21, 11:21 das Nachsehen. Als schwacher Trost blieb die Gewissheit, zum zweiten Mal in Folge Platz 2 beim wichtigsten europäischen Turnier auf Vereinsebene erkämpft zu haben. Und dies mit nur einer einzigen Niederlage.

In der Vorrunde der Internationalen Ungarischen Meisterschaften, bei denen sich die besten Teams aus Österreich, Tschechien, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Serbien, der Slowakei und Ungarn sowie eine Auswahl aus China ein Stelldichein gaben, konnten nacheinander Újszász Gajdos aus Ungarn (15:8, 15:8), NSG Austria aus Österreich (15:6, 15:4), sowie die ungarischen Teams Nagykanizsa Bencsik (15:7, 15:54) und Tápióbicske (15:0, 15:8) mühelos in die Schranken gewiesen werden.

Als Gruppenerster stand das FFC-Trio damit im Achtelfinale gegen Újszász Haríyaníl (Ungarn). Doch auch hier ließen David Zentarra, Stefan Blank und Christopher Zentarra nichts anbrennen und zogen durch einen 21:9, 21:9 Erfolg ins Viertelfinale gegen Újszász Nózsi (Ungarn) ein. Hier mussten das FFC-Trio erstmals einen Satz abgeben, siegte aber letztlich souverän 15:21, 21:14, 21:17. Damit war das Halbfinale erreicht, wo sich der mehrfache Hungarian-Open-Sieger Nagykanizsa (Ungarn) als der erwartet schwere Brocken erwies. Die Magyaren sicherten sich knapp den ersten Durchgang mit 21:18. Im zweiten Satz zeigte das FFC-Trio seiner Siegeswillen und glich mit 21:18 aus, so dass der dritte Satz die Entscheidung bringen musste. Und hier gingen Christopher Zentarra, Stefan Blank und David Zentarra noch einmal hoch konzentriert zu Werke, um am Ende mit 21:15 die Nase vorn zu haben.

Bei der Neuauflage des Vorjahresendspiels sollte dann die Siegesserie gestoppt werden. Im ersten Satz konnten sich David Zentarra, Stefan Blank und Christopher Zentarra noch knapp mit 24:22 durchsetzen. Im zweiten Durchgang schien der Sieg beim Stande von 18:18 zum Greifen nahe. Doch zwei umstrittene Schiedsrichterentscheidungen brachten die Ungarn doch noch auf die Siegerstraße. Mit 21:19 verbuchten sie den Satz für sich.

Im dritten und entscheidenden Satz haderte das FFC-Trio weiter mit dem schwachen Schiedsrichtergespann aus Frankreich und Griechenland. Zahlreiche Berührungen des Balls mit dem Arm wurden zu Ungunsten der Hagener ignoriert, bei strittigen Bällen wurde mehrfach das heimische Publikum konsultiert. All dies sorgte schließlich dafür, dass der FFC seinen Rhythmus verlor und am Ende mit 11:21 das Nachsehen hatte.

Derweil landete die Spielgemeinschaft TV Lipperode und FFC Hagen mit Sven Walter, Philipp Graefenstein, Max Duchene und Frida Varga nach einer 13:15, 7:15 Niederlage gegen eine Auswahl aus China auf dem elften Rang. Die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Flying Feet Haspe mit Arne Twer, Marcel Scheffel und dem Italiener Francesco belegte den 21. Platz.
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