Olaf Machelett verteidigt beim Faustball seinen WM-Titel

Anzeige
Olaf Machelett bejubelte den Titelgewinn mit Betreuer Willi Meyer-Weichelt (in Gelb). Foto: DFBL
Hagen: Hagen |

Zweifacher Weltmeister! Wer kann das schon von sich sagen? Der Hagener Faustballer Olaf Machelett gehört nach dem Titelgewinn in Argentinien zu diesem erlauchten Kreis.

Zwar kam der Routinier beim souveränen 4:0-Endspielerfolg über die Schweiz nicht zum Einsatz. Doch seine Erfahrung und Abgeklärtheit war für die Mannschaft von Nationaltrainer Olaf Neuenfeld im gesamten Turnierverlauf enorm wichtig. Und so dominant wie in den Begegnungen zuvor, gingen die deutschen Faustballer auch das Finale von Villa General Belgrano an.
Nach 0:1-Rückstand starteten sie eine Serie und zogen der Schweiz schon früh den ersten Zahn. Weitere Asse und Preller auf die Tribüne brachten den ersten Satz. Noch deutlicher wurde es im zweiten Abschnitt. Eidgenossen-Coach Oliver Lang nahm beim Stand von 8:1 auz deutscher Sicht seinen Schlagmann Cyrill „Faust“ Schreiber aus der Partie, aber auch Lukas Lässer konnte nichts am Spielverlauf ändern. Zum Auftakt des dritten Satzes gingen die Weltmeister von 2011 schnell klar in Front und ließen nur vier Punkte der Schweizer zu. Erst im vierten Durchgang konnten die Schweizer ihre erste deutlichere Führung herausspielen, was allerdings nichts mehr einbrachte. Deutschland gewann das Turnier ohne auch nur einen einzigen Satz zu verlieren.
Bundestrainer Olaf Neuenfeld: „Das war eine unfassbare Leistung von meinen Jungs, von den sechs, die gespielt haben, aber auch vom ganzen Team. Wir haben heute nur einmal kurz gewackelt bei 2:5 im vierten Satz aber auch das gemeistert. Die Mischung hat diese Mannschaft ausgemacht – jeder hat für den anderen gearbeitet.“
Einer der erfahrensten Spieler im deutschen Kader war der 30-jährige Olaf Machelett. Der Abwehrspieler des TSV 1860 Hagen spielt schon über ein Jahrzehnt auf höchstem Niveau, holte auf Vereinsebene DM-Titel und Europacup-Siege. Zum Faustball gekommen ist Machelett wie die meisten durch die Familie. Er begann seine Karriere im westfäischen Milspe: „Mein Vater hat mich schon sehr früh auf die Faustballplätze mitgenommen, sodass ich einen relativ schnellen und vor allem frühen Eintritt hatte.“
Auch nach dem Ende der erfolgreichen Hagener Zeit und dem Abstieg in die zweite Liga gehörte er zum Aufgebot von Bundestrainer Olaf Neuenfeld, holte bei der Heim-EM in Stuttgart jedoch nur Bronze. Erfolgreicher wurde es drei Jahre später: Da gewann er sein erstes WM-Gold!
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.