Phoenix Hagen empfängt Neuling Göttingen

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Es kündigt sich ein ereignisreicher, vorweihnachtlicher Sonntag an. Um 20.15 Uhr erwartet Phoenix Hagen am 13. Spieltag der Basketball-Bundesliga Aufsteiger BG Göttingen in der Enervie-Arena (live bei Telekom Basketball und SPORT1). Es wird die emotionsgeladene Rückkehr von Dino Gregory geben, der am Dienstag einen Vertrag bei den Feuervögeln unterschrieben hat. Und: Vor der Partie findet von 12 bis 19 Uhr rund um die Halle der „1. Phoenix Charity Weihnachtsmarkt“ statt.
Der Neuling aus Niedersachsen ist stark in die Saison gestartet. Mit fünf Siegen liegen die Göttinger derzeit auf Platz zehn. Kurioserweise erinnert die Bilanz der Mannschaft von Johan Roijakkers frappierend an die von Phoenix Hagen. Beide Teams kommen auswärts auf vier Siege bei nur zwei Niederlagen. Göttingen hat auf der anderen Seite erst ein Heimspiel gewonnen - und damit aber auch immerhin eines mehr als Phoenix Hagen. Beeindruckend waren besonders das 95:81 in München und das 81:79 beim Derby in Braunschweig.
NBA-Veteran Khalid El-Amin (ehemals Chicago Bulls) ist die Seele des Göttinger Spiels. Der 35-jährige, körperlich starke Point Guard hat eine beachtliche Europa-Karriere mit einem Dutzend Stationen hinter sich und bringt dem Aufsteiger mit seiner Erfahrung viel Ruhe. Erfahrung und körperliche Robustheit sind zwei Tugenden des gesamten Teams, die dem Neuling die Wiedereingliederung in die Bundesliga enorm erleichtern. Mit Acha Njei, Robert Kulawick, Dominik Bahiense de Mello und dem Ex-Hagener Dominik Spohr stehen gleich vier erstligaerfahrene deutsche Guards und Forwards im Kader.
Ähnlichkeiten zu Phoenix Hagen gibt es also durchaus bei den Niedersachsen, insbesondere beim hohen Spieltempo und bei der Physis. Die Frage für Sonntag lautet darum auch: Wer kann wem das Tempo nehmen - oder kommt es gar zu einem zuschauerfreundlichen Offensivspektakel? „Es stimmt schon: Göttingen trifft wie wir schnelle Entscheidungen und ist durch diesen Stil ein unbequemer Gegner“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer. „Das System funktioniert sehr gut. Immerhin hat Göttingen einen Sieg mehr als wir. Es ist darum ein absolut offenes Spiel.“
Hoffnung macht den Hagener die Rückkehr von Dino Gregory, der seit Mittwoch mit dem Team trainiert. „Dino ist in einer guten körperlichen Verfassung. Und er kennt einen guten Teil unserer Spielweise, das ist natürlich hilfreich“, sagt Ingo Freyer. Vor allem sieht er aber einen Vorteil durch den Rückkehrer: „Wir haben jetzt endlich mehr Tiefe. Das ist besonders wichtig.“ Mit dem Training aussetzen muss derweil Fabian Bleck, der unter einer Grippe leidet.
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