Phoenix Hagen: Göttingen-Spiel als Wegweiser

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Eine wichtige Partie für beide Mannschaften findet am Freitag um 20 Uhr in der Sparkassen Arena statt, wenn die BG Göttingen auf Phoenix Hagen trifft. Telekom Basketball überträgt die Partie der Basketball-Bundesliga ab 19.45 Uhr live.

Die Niedersachsen sind bei einem Saisonsieg (99:85 beim Mitteldeutschen BC) derzeit Vorletzter und brauchen dringend den ersten Heimerfolg der Saison. Coach Johan Roijakkers, der die BG im Vorjahr fast in die Playoffs geführt hätte, setzt dabei auf den neuen Aufbauspieler Terrell Everett (ehemals Artland Dragons), der am letzten Sonntag in München sein Debüt gab und dort gleich neun Assists auflegte. Außerdem erwarten die Veilchen die Rückkehr ihres anderen Aufbauspielers Marque Perry. Der 34-jährige Basketball-Globetrotter litt zuletzt unter einer Oberschenkelverletzung, gehörte in München aber schon wieder zum Aufgebot. Dort blieb er allerdings noch ohne Einsatzzeit.

Mit Mathis Mönninghoff, Malte Schwarz und Robert Kulawick stehen Roijakkers drei gestandene deutsche Guards zur Verfügung, die gemeinsam 540 Erstligaspiele auf dem Buckel haben. Mit Lawrence Alexander spielt zudem ein US-Rookie auf der Shooting-Guard-Position. Als Flügelspieler kommen Scharfschütze David Godbold (13,5 Punkte), Shane Edwards (10,8 Punkte) und Dominik Spohr zum Einsatz. Unter dem Korb spielen Ruben Boykin und Kraftpaket Harper Kamp (12,0 Punkte, 4,7 Rebounds).

„Es ist nicht leicht für uns, die Göttinger einzuschätzen. Sie haben viele neue Spieler, seit einer Woche mit Everett einen neuen Point Guard und mit Perry vielleicht einen weiteren“, sagt Trainer Ingo Freyer, der besonders vor den Göttinger Werfern warnt: „Die Mannschaft hat viele gute Distanzschützen und ist auch von der Freiwurflinie top.“ Mit einer Quote von 84,6 % von der Linie ist die BG das beste Team der Beko BBL. Allerdings haben die Göttinger – wie auch Phoenix Hagen – bislang ein offensives Problem. Mit 70,8 Punkten pro Partie markiert keine Mannschaft weniger Zähler als die BG, während niemand schwächer wirft als Hagen (39 % aus dem Feld).

Und so fahren die Feuervögel mit einer gehörigen Position Ungewissheit nach Göttingen: „Wir haben gegen Frankfurt sehr gut verteidigt, aber leider verloren. Dier Spiele in Göttingen und gegen Tübingen müssen weiteren Aufschluss darüber bringen, wo wir stehen“, so Freyer. Immerhin durfte sich der Phoenix-Coach darüber freuen, dass D.J. Covington nach einem Bänderriss im Sprunggelenk wieder ins Teamtraining eingestiegen ist: „Er war lange raus. Wir müssen darum erst sehen, wie er die Belastung verträgt. Ich weiß noch nicht, ob am Freitag Tommy Lee Smith oder D.J. Covington auflaufen wird.“
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