Phoenix Hagen hält bis zum Ende gegen Frankfurter Eurofighter mit

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PHOENIX HÄLT BIS ZUM ENDE GEGEN FRANKFURTER EUROFIGHTER MIT
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Kurz vor Schluss schnupperten sie noch am Erfolg, dennoch musste sich
Phoenix Hagen den FRAPORT SKYLINERS mit 70:79 (31:37) geschlagen geben.
Die Frankfurter ließen am 27. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga
über 40 Minuten keine Hagener Führung zu, mussten aber drei Minuten vor
Ende den Ausgleich hinnehmen. Vor 3.145 Zuschauern in der ausverkauften
ENERVIE Arena konnte Phoenix eine Niederlage letztlich aber nicht
verhindern.

Das Personal:

Hagens Headcoach Ingo Freyer konnte personell aus dem Vollen schöpfen. Bei
den FRAPORT SKYLINERS musste Trainer Gordon Herbert weiterhin auf
Nationalspieler Danilo Barthel (Knochenmarködem im Fuß) verzichten. Die
zuletzt ebenfalls lädierten Konstantin Klein (Oberschenkelverletzung) und
Kevin Bright (Zerrung) waren wieder an Bord.

Der Spielverlauf:

Nach anderthalb Minuten sorgte Ex-Feuervogel Jacob Burtschi für die ersten
zwei Punkte der Partie, kurz darauf legte Keith Ramsey für Phoenix Hagen
nach (2.). Das erste Viertel begann relativ ausgeglichen, mit leichtem
Vorteil für Frankfurt. Zwischenzeitlich gelang Dino Gregory per Freiwurf
der 6:6-Ausgleich (4). Die Gäste kamen zu oft frei zum Distanzwurf,
trafen von sieben Dreiern drei. In der Defense arbeiteten sie stark und
machten es den Feuervögeln schwer. Auch weil Phoenix gegen Ende die
Genauigkeit beim Wurf fehlte, konnten sich die SKYLINERS etwas absetzen
und das erste Viertel endete mit 13:18.

Im zweiten Spielabschnitt punktete zunächst Zamal Nixon für die
Feuervögel, Frankfurt revanchierte sich aber umgehend durch Sean Armand
(12.). In der Folge blieb es beim knappen Vorsprung für die Hessen.
National-Center Johannes Voigtmann baute die Führung per Tip-in zum 17:24
erstmals auf sieben Punkte aus (15.). Das konnten die Hausherren nicht auf
sich sitzen lassen: Larry Gordon traf zunächst aus der Distanz, dann
demonstrierte Ramsey mit einem krachenden Dunking Stärke und brachte
Phoenix zurück (16.). Kleinere Nachlässigkeiten bestraften die
Frankfurter aber sofort und stellten durch Mike Morrison und Armand den
Abstand von sieben Punkten wieder her. Erneut bewiesen die Feuervögel
Stehauf-Qualitäten: Mit einem sehenswerten Dreier von Youngster Niklas
Geske und zwei Treffern von Gordon zum 29:30 kämpften sie sich bis auf
einen Punkt heran (19.). Mit 31:37 ging es in die Pause.

Aus der Kabine kamen die Feuervögel mit hoher Aggressivität. Durch einen
Korbleger von David Bell zum 37:39 war Phoenix nah dran am Ausgleich
(22.). Doch immer wenn sie in Bedrängnis gerieten, schienen die SKYLINERS
neue Kraft zu schöpfen und legten eine Schippe drauf. Voigtmanns Dunking
zum 39:48 markierte die bis dahin höchste Führung (25.). Bei Phoenix kam
jetzt Pech dazu: Brown und zweimal Gordon trafen von ihren zwei
Freiwürfen jeweils nur einen. Doch da Frankfurt in dieser Phase nicht
punktete, fand Hagen wieder Anschluss. Larry Gordon stahl erst
Aufbauspieler Justin Cobbs den Ball und dunkte anschließend über den
2,11 Meter großen Voigtmann hinweg zum 44:48 (26.). Der rächte sich mit
fünf Punkten in Folge. Cobbs sorgte mit einem Freiwurf zum 48:58 für die
erste zweistellige Führung im Spiel (30.).

Das letzte Viertel eröffnete David Bell mit einem Sprungwurf aus der
Nahdistanz zum 52:58. Bei den Frankfurtern herrschte zunächst
Ladehemmung: Erst nach zweieinhalb Minuten traf Quantez Robertson wieder.
Das 54:64 durch Cobbs (34.) erschien zunächst als schwere Hypothek, doch
aufzugeben war nie eine Option für die Feuervögel. Wie beflügelt durch
den Rückstand hatten sie jetzt ihre stärkste Phase und schnupperten am
Ausgleich. Bei Ramseys Treffer zum 66:68 nach feiner Vorarbeit von Nixon
brannte die ENERVIE Arena förmlich (36.). Kurz darauf war es dann soweit:
David Bell traf den Dreier zum 69:69 (38.). Doch Phoenix Hagen verpasste
es in den letzten drei Minuten, die entscheidenden Würfe zu nehmen. Die
SKYLINERS übernahmen die Führung und spielten souverän die Uhr
herunter. Den Schlusspunkt zum 70:79 setzte Justin Cobbs per Freiwurf.

Das Fazit:

Eine weitere Heimniederlage für Phoenix Hagen. Die größte Schwäche der
Feuervögel liegt unter den Körben: Mit 24:43 waren sie beim Rebound
unterlegen. Allein Frankfurts Voigtmann holte sich elf Abpraller. Zudem
wurde der 22-jährige Nationalspieler mit 26 Punkten Topscorer. Dass es
Phoenix Hagen trotz der schwachen Rebound-Bilanz und einer Dreier-Quote
von nur 17 Prozent (Frankfurt: 29 Prozent) schaffte, die Partie drei
Minuten vor Schluss völlig offen zu halten, ist bemerkenswert. Mit viel
Einsatz zwangen sie die SKYLINERS zu 19 Turnovers, während sie selbst nur
neun hinnehmen mussten, und konnten neun Steals verbuchen. Am Ende
spielten sich die Frankfurter, die sich unter der Woche für das Top Four
der EuroChallenge qualifizierten, konzentriert zum Sieg.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Frankfurt hat verdient gewonnen. Die
Mannschaft ist wirklich tough und schwer zu spielen. Sie haben uns ihren
Stempel aufgedrückt. Wir konnten unsere Schnelligkeit heute nicht
ausspielen. Im Rebound war uns Frankfurt sehr überlegen, wir haben zudem
schlecht Freiwürfe und Dreier geworfen. Dann ist es schwer zu gewinnen.
Trotzdem waren wir bis zum Ende dran. Auf diese Qualität, die das
ermöglicht hat, müssen wir aufbauen. Wir wollen noch ein paar Spiele
gewinnen, vor allem in eigener Halle. Das sind wir unseren Fans schuldig.
Leider hat es heute nicht gereicht – auch, weil Frankfurt gerade einen
sehr guten Rhythmus hat.“

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „In Hagen herrscht immer eine
großartige Basketball-Atmosphäre. Es ist uns gut gelungen, das
Spieltempo zu kontrollieren. Wir haben unser Spiel gespielt, zumindest
über drei Viertel. Wenn Hagen in der Defensive so zulegt wie im letzten
Viertel, dann sind sie sehr schwer zu spielen mit ihren vielen Stopps.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – FRAPORT SKYLINERS 70:79 (31:37)

Phoenix Hagen: Gordon (18/1, 7 Reb.), Ramsey (14), Bell (11/1), Gregory
(10), Geske (6/2, 6 Ass., 3 St.), Nixon (6), Bleck (2), Igbavboa (2),
Brown (1).

FRAPORT SKYLINERS: Voigtmann (26/1, 11 Reb.), Armand (14/2, 9 Reb.), Cobbs
(13, 7 Ass.), Burtschi (12), Robertson (5/1), Morrison (5), Bright (3/1),
Klein (1), Doornekamp.

Zuschauer: 3.145 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Markus Hesse, Carsten Straube, Jonas Reiter

Technischer Kommissar: Peter George

Stationen: 10:12 (5.), 13:18 (10.), 20:24 (15.), 31:37 (20.), 41:48 (25.),
50:58 (30.), 59:66 (35.), 70:79 (40.).





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Herausgeber:
Phoenix Hagen GmbH
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