Phoenix Hagen: Mit frischen Kräften aus der Allstar-Pause

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Rückrundenauftakt in der Basketball-Bundesliga: Am Samstag tritt Phoenix Hagen bei medi bayreuth an. Sprungball zum Duell der beiden Tabellennachbarn ist um 18.30 Uhr in der Oberfrankenhalle.

Trainer Michael Koch hat sich für die Rückrunde mehr als die sieben Siege der Hinserie vorgenommen. Darum wurde für den an der Hüfte verletzte Bryan Bailey mit Je’Kel Foster ein weiterer großer Name verpflichtet. Der Guard kommt mit der Empfehlung von einer deutschen Meisterschaft mit Oldenburg, einem Pokalsieg mit Berlin und 182 Bundesligaspielen nach Bayreuth. „Wir haben sehr schnell gehandelt, um unsere Ambitionen hoch zu halten. Wir haben mit Bryan einen sehr erfahrenen Spieler verloren und konnten mit Je’Kel einen erfahrenen Spieler holen, der unserem Team in allen Belangen helfen kann. Wir haben, denke ich, einen guten Fang gemacht”, sagt Koch.

„Bayreuth verfügt über etliche Spieler mit großem Namen und Potenzial, von denen viele bereits für national und international angesehene Mannschaften aktiv waren“, weiß Ingo Freyer. Da wären neben Foster etwa der aus Trier verpflichtete Guard Trevon Hughes (13,7 Punkte) sowie die routinierten Forwards Brandon Bowman (Bonn, Vechta) und Ronald Burrell (Köln, Bonn, Oldenburg). Den ganz großen Fang haben die Oberfranken aber mit Center Javon McCrea (15,2 Punkte, 5,5 Rebounds) gemacht. Der frische Allstar (er war mit 19 Punkten Top-Scorer in Ulm) wurde auf Anhieb zu einem Dreh- und Angelpunkt des Bayreuther Spiels. „McCrea ist richtig gut und die erste Option. Mit Phillipp Heyden gibt es zudem einen sehr starken zweiten Center“, so Freyer. Gemeinsam mit den Vierern Bowman und Burrell bildet das Duo einen erlesenen Frontcourt.

Zu Allstar-Ehren kam am letzten Samstag auch Guard David Brembly (7,4 Punkte), der neben seinem Auftritt für das Team „National“ den Dreier-Contest gewinnen konnte. Hughes, Foster und Simon Schmitz stehen als weitere Guards zur Verfügung. Fest zur Rotation gehört auch der tschechische Nationalspieler Lukas Palyza, der die Flügelposition bekleidet. Die Bayreuther sind heimstark (6 Siege, 3 Niederlagen) und haben ihren bislang einzigen Auswärtssieg ausgerechnet beim 79:78 in Hagen gefeiert.

Phoenix Hagen hat die Allstar-Pause sehr gut getan. Die Spieler bekamen sechs Tage frei, bevor es wieder in die Trainingshalle ging. „Das war sehr wichtig, alle waren hoch belastet“, so Freyer. Die Pause sollte auch den verletzten Larry Gordon und Urule Igbavboa helfen. „Gordon hat nach seinem Muskelfaserriss bislang einmal mittrainiert und wird mit nach Bayreuth fahren. Allerdings ist absolut offen, ob er auch spielen kann. Wir werden kein Risiko eingehen“, berichtet der Hagener Coach. Urule Igbavboa wurde erneut mit Spritzen an der Bandscheibe behandelt: „Wir hoffen, dass ihm das helfen wird.“ Igbavboa hatte in der Hinrunde immer wieder Probleme mit dem Rücken. Die anderen Feuervögel sind fit.
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