Phoenix Hagen: Neue Eisbären sind nur schwer einzuschätzen

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Zum Auftakt des 23. Spieltags der Basketball-Bundesliga tritt Phoenix Hagen bei den Eisbären Bremerhaven an. Gespielt wird am am heutigen Freitag um 20 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven.

Die Eisbären belegen derzeit überraschend nur den vorletzten Platz in der Tabelle. Vor zwei Wochen übernahm Muli Katzurin darum den Trainerjob von Calvin Oldham. Mit Jerry Smith kam gleich auch ein neuer Aufbauspieler, der vor einigen Tagen bei der 61:92-Niederlage in Braunschweig sein Debüt gab. Neun Partien haben die Norddeutschen zuletzt verloren. Zu erwarten war das nicht, denn der Kader der Eisbären ist stark besetzt.

Mit den nachverpflichteten Guards Jerry Smith und Brian Chase stehen acht ausländische Akteure im Aufgebot, von denen nur sechs auflaufen dürfen. „Es ist schwer zu sagen, wer da aussetzen muss“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer um den möglichen Überraschungseffekt. Neben Chase pausierte in Braunschweig Tyrus McGee (12,3 Punkte), der normalerweise mit Point Guard Lorenzo Williams (12,2 Punkte, 6,1 Assists) der Hauptleistungsträger im Backcourt ist. Als deutsche Guards stehen Flavio Stückemann und Jusuf El Domiaty zur Verfügung.

Herausragend bei den Eisbären ist Shooter Moses Ehambe (14,5 Punkte), der im Schnitt 47 Prozent seiner Distanzwürfe trifft. „Er ist ein fantastischer Spieler, ein wirklich unglaublicher Werfer“, so Freyer. Zusammen mit dem Ex-Gießener Myles Hesson, Jake O’Brien und Ex-Nationalspieler Sven Schultze ist er für die Forward-Positionen vorgesehen. Die Centerposition besetzen der starke David Searcy (10,9 Punkte, 8,2 Rebounds) sowie 2,21 m-Hüne Nick Schneiders.

Für Ingo Freyer sind die Eisbären so etwas wie eine Blackbox: „Bremerhaven ist derzeit ein sehr gefährlicher Gegner. Wir wissen nicht, wo die Mannschaft steht. Sie haben einen neuen Trainer und neue Spieler und üben neue Systeme ein. Wenn du unten stehst, musst du was verändern. Das haben sie getan.“ Und dem Hagener Übungsleiter ist klar: „Für Bremerhaven ist das ein ganz besonderes Spiel, in das sie alles investieren werden.“

Unzufrieden ist Ingo Freyer nach wie vor mit der Leistung gegen die Artland Dragons (79:91). „Es ist wohl die härteste Aufgabe im Leistungssport, kontinuierlich sein Top-Niveau zu zeigen. Gegen Quakenbrück ist uns das von der ersten Minute nicht gelungen. Für uns ist es in jedem Spiel enorm wichtig, von Beginn an wach zu sein und höchstes Engagement zu zeigen.“ Bei den Eisbären kann Freyer voraussichtlich auf seine Bestbesetzung zählen: „Natürlich gibt es die üblichen Wehwehchen zu diesem Zeitpunkt der Saison, aber alle konnten trainieren.“
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