Phoenix Hagen ohne Chance - Klare Niederlage gegen Oldenburg

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    Phoenix Hagen hat dass Basketball spielen eingestellt. So konnte man die heutige Partie gegen die EWE Oldenburg werten. In der Defensive gab es keine Gegenwehr. Die Angriffe wurden teilweise wie Anfänger vergeben. Heute fragten sich viele in der Halle was ist mit Phoenix Hagen los. 83 : 122 verlieren die Feuervögel. Viele Zuschauer verließen bereits im letzten viertel die Halle. Mit so einer Leistung wie heute kann man die Klasse nicht halten. Da wird es auch keine anderen Stimmen zu geben. Phoenix Hagen hat sich heute seinem Schicksal ergeben. Jetzt können die Fans und Phoenix Hagen nur hoffen das die nächsten Spiele besser laufen. Man sah auch in den Gesichtern der Spieler dass sie müde und ratlos waren.

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FEUERVÖGEL GEHEN GEGEN OLDENBURG BADEN
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Ein bitterer Abend für Phoenix Hagen: Mit 83:122 (40:59) unterlagen die
Feuervögel den Donnervögeln der EWE Baskets Oldenburg am 6. Spieltag der
Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL). 3.145 Zuschauer in der
ausverkauften ENERVIE Arena sahen ein Spiel, das der Gegner früh für
sich entscheiden konnte und am Ende auch in der Höhe verdient gewann. Bei
den Hagenern überzeugte vor allem Keith Ramsey, der mit 24 Punkten noch
vor den Oldenburger Werfern Topscorer wurde.

Das Personal:

Bei den EWE Baskets Oldenburg kehrte Nemanja Aleksandrov zurück. Der Power
Forward war beim Spiel gegen die WALTER Tigers Tübingen vor einer Woche
umgeknickt und hatte im Eurocup-Spiel in Prag gegen Nymburk am Dienstag
pausiert. Dafür fehlte Point Guard Maurice Stuckey (Innenbanddehnung),
der sich ebenfalls gegen Tübingen verletzt hatte. Phoenix Hagen musste
auf Fabian Bleck (Bänderriss) verzichten. In der Starting Five der
Hagener stand Power Forward Moritz Krume, Kapitän David Bell kam von der
Bank.

Der Spielverlauf:

Vor Spielbeginn zelebrierten die Fans beider Mannschaften mit einer
besonderen Choreografie ihre Fanfreundschaft. Auf dem Parkett entwickelte
sich deswegen aber noch lange kein Freundschaftsspiel: Von Beginn an gaben
beide Mannschaften Vollgas. Die ersten Punkte der Partie sicherte sich
Hagens Keith Ramsey (1.). Nach dem Ausgleich durch Aleksandrov sorgte Adam
Chubb für die 4:2-Führung (2.), die Oldenburg auch erst einmal nicht
wieder hergab. Nachdem Philipp Neumann mehr als zwei Minuten vor Ende des
ersten Viertels zum 13:24 getroffen hatte (7.), blieben beide Teams
zunächst ohne Treffer. Ballverluste und Fehlwürfe auf beiden Seiten
prägten die letzten zwei Minuten des ersten Viertels.

Dafür ging es im zweiten Viertel gleich rasant los: Robin Smeulders und
Neuzugang Tywain McKee erhöhten auf 13:29 (11.). Für Phoenix traf Larry
Gordon (12.). Oldenburg scorte aber weiter zuverlässig. Nach einem
erfolgreichen Wurf von Chubb traf Chris Kramer doppelt und besorgte so das
35:15 (14.), die bis dahin höchste Führung für Oldenburg. Phoenix Hagen
ließ sich aber niemals hängen: Zamal Nixon und Kapitän Bell per Dreier
(15.) ließen die Fans jubeln. Mit einem Dreier von Todd Brown (16.)
verkürzten die Feuervögel den Rückstand auf 29:43. Ein 9:0-Lauf der
Oldenburger sorgte dann allerdings für Ernüchterung. Brown brachte zum
Abschluss des zweiten Viertels einen weiteren Dreier im Netz unter (20.).
Mit 40:59 ging es dann in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel behielten die Oldenburger die Oberhand:
Paulding traf jeweils einmal für zwei und für drei (21.), McKee erhöhte
auf 40:66 (22.). Die Partie blieb sehr punktereich. Vor allem McKee und
Aleksandrov bewiesen ein sicheres Händchen. Kurz vor Ende des dritten
Viertels erhöhte Julius Jenkins mit einem Freiwurf zum 63:93 die Führung
der Oldenburger erstmals auf 30 Punkte (30.). Trotz des klaren Rückstands
feierten die Hagener Fans ihre Mannschaft.

In den letzten zehn Minuten des Spiels machten die Oldenburger weiter das
Spiel und bauten ihre Führung aus. Smeulders knackte mit seinem Treffer
zum 65:101 die magische 100-Punkte-Marke (33.). Die Feuervögel waren nun
auch mit ihren Kräften am Ende, sodass die Oldenburger das Ergebnis in
die Höhe treiben konnten. Den Schlusspunkt setzte aber Hagens Kapitän
David Bell mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum Endstand von 83:122.
Noch lange nach dem Spiel feierten die Fans beider Teams gemeinsam.

Das Fazit:

Am Ende einer fairen und dennoch leidenschaftlichen Partie mussten die
Feuervögel einsehen, dass die EWE Baskets Oldenburg ihnen in vielen
Belangen überlegen waren. Mit einem in der Breite als auch in der Spitze
besser besetzten Kader dominierten die Gäste von Beginn an das Spiel.
Auch athletisch war Oldenburg stark und setzte sich unter den Körben
durch. So gelangen den Donnervögeln mehr als doppelt so viele Rebounds
wie den Feuervögeln (20:41) und doppelt so viele Assists (16:32). Den
Hagenern unterliefen dagegen doppelt so viele Turnovers (18:9). Oldenburgs
Topscorer Aleksandrov brachte das Kunststück fertig, bei 23 erzielten
Punkten eine Trefferquote von einhundert Prozent aus dem Feld zu
erreichen. Nur ein einziger Freiwurf misslang ihm.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Das war ein schweres Spiel für uns.
Oldenburg hat unsere Schwächen unter dem Korb gnadenlos ausgenutzt. Das
war sehr frustrierend für meine Mannschaft. Ich kann meinem Team aber
keinen Vorwurf machen. Alle haben gekämpft und alles gegeben. Oldenburg
war einfach eine Nummer zu groß heute.“

Sebastian Machowski (EWE Baskets Oldenburg): „Ich bin wunschlos
glücklich mit dem Auswärtssieg und mit der gezeigten Leistung. Wir haben
von der ersten bis zur letzten Minute fokussiert gespielt, waren nah an
den Hagener Schützen dran und haben insgesamt sehr gut verteidigt. Unsere
Offensivleistung war sehr konzentriert. Ein Riesenkompliment an meine
Mannschaft, insbesondere nach den Eurocup-Strapazen unter der Woche.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – EWE Baskets Oldenburg 83:122 (40:59)

Phoenix Hagen: Ramsey (24/2), Brown (18/5), Bell (17/5), Nixon (6, 7 Ass.),
Gordon (5/1), Igbavboa (5), Krume (4), Geske (4), Tolaj.

EWE Baskets Oldenburg: Aleksandrov (23/2), McKee (20/3, 9 Reb., 8 Ass.),
Chubb (12), Paulding (11/1), Jenkins (11/2), Zwiener (11/1), Neumann (11),
Kramer (9), Smeulders (9), Lockhart (3/1), Wimberg (2).

Zuschauer: 3.145 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Oliver Krause, Nesa Kovacevic, Radeesh Kattur

Technischer Kommissar: Volker Coners

Stationen: 8:16 (5.), 13:24 (10.), 23:41 (15.), 40:59 (20.), 52:78 (25.),
63:93 (30.), 68:107 (35.), 83:122 (40.).





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Herausgeber:
Phoenix Hagen GmbH
Funckestraße 38/40
D-58097 Hagen
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