Phoenix Hagen reist nach München

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Eine Woche nach dem Spiel in Berlin führt die nächste Auswärtsreise von Phoenix Hagen in den Süden. Die Hürde FC Bayern München Basketball ist wenigstens ebenso hoch wie die an der Spree. Das Spiel im Audi Dome beginnt am Sonntag um 17 Uhr. Telekom Basketball überträgt die Partie der Basketball Bundesliga ab 16.45 Uhr live.

Der Tabellenzweite aus München kann nach einer Vielzahl von Verletzungen inzwischen personell aus dem Vollen schöpfen. Ganz klar: Dieser Kader macht Eindruck mit seiner Tiefe und seiner Qualität. Der Tabellenzweite ist gerüstet für die Endphase der Hauptrunde und für die BBL Playoffs. Trainer Svetislav Pesic verfügt über eine Ansammlung von Stars, die so nur noch bei den Brose Baskets zu finden ist.
Alex Renfroe (ehemals Berlin und Bamberg) und Justin Cobbs (im letzten Jahr in Frankfurt) organisieren den Spielaufbau. Mit Kapitän und Top-Scorer Bryce Taylor (13,7 Punkte), Nihad Djedovic (11,1 Punkte) sowie Anton Gavel stehen dem Duo erfahrene Akteure von hoher Qualität zur Seite. Einen großen Sprung hat Forward Paul Zipser gemacht, der ebenso wie der nachverpflichtete Chad Toppert (früher Artland Dragons) über einen sicheren Distanzwurf verfügt.
„Ausgesprochen beeindruckend sind die Möglichkeiten der Bayern unter den Körben“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer. Dort spielen der ausgebuffte Dusko Savanovic (13,2 Punkte), John Bryant (10,5 Punkte, 6,3 Rebounds) und der Ex-Berliner Deon Thompson (10,7 Punkte). „Das ist schon mehr als stark. Und dann stellt man fest, dass da auch noch Maximilian Kleber und Vitalis Chikoko sind“, so Freyer. Nationalspieler Kleber kam vor einigen Wochen nach einer langwierigen Fußverletzung zurück. Chikoko (vormals Trier) wechselte Ende Februar als Absicherung für die Playoffs von Basket Verona nach München – und überzeugte bislang mit 12,5 Punkten pro Partie.
Angesichts der eigenen Personalsituation ist es für Ingo Freyer ein schwacher Trost, dass die Bayern nur sechs ihrer sieben Ausländer einsetzen dürfen. D.J. Covington fehlt den Hagenern bis zum Ende der Saison. „Auch Owen Klassen musste aufgrund einer Innenbanddehnung im Knie einige Tage aussetzen“, so Freyer. J.J. Mann, der zuletzt Probleme mit dem Sprunggelenk hatte, ist indes wieder auf dem Wege der Besserung. „Mit unserer dünnen Personaldecke ist es gegen Teams wie Berlin oder München natürlich doppelt schwer, insbesondere von der Physis her. Favorit sind wir am Sonntag ganz bestimmt nicht“, merkt Ingo Freyer mit einem dezenten Grinsen an. Gewonnen haben in dieser Saison bislang nur die Bonner in München. Die anderen 13 Heimspiele gingen an die Bayern.
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