Phoenix Hagen: Roadtrip mit zwei Stationen

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Ganze 49 Stunden liegen zwischen den beiden letzten Auswärtsspielen von Phoenix Hagen in der Basketball-Bundesliga-Saison 2015/2016. Am Donnerstag um 19.30 Uhr müssen die Feuervögel in der Fraport Arena ran. Telekom Basketball überträgt die Partie bei den FRAPORT SKYLINERS ab 19.15 Uhr live. Am Samstag um 20.30 Uhr geht es dann zu den WALTER Tigers Tübingen. Telekom Basketball sendet ab 20.15 Uhr aus der Paul-Horn-Arena.

Die Qualifikation der SKYLINERS für das Endturnier um den FIBA Europe Cup hat dafür gesorgt, dass die Partie vom 29. April vorverlegt werden musste. Phoenix Hagen macht sich am Donnerstag auf den Weg nach Hessen und fährt dann nach einer Übernachtung aus Frankfurt direkt nach Tübingen. „Das ist sicher nicht ideal, gerade was die Vorbereitung auf das zweite Spiel angeht. Aber wir nehmen es, wie es kommt“, gibt sich Phoenix-Coach Ingo Freyer einmal mehr kämpferisch.

Frankfurt ist 2015/2016 ein Team für die großen Vier. TOP4-Qualifikation im Pokal, Final Four-Teilnahme im Europapokal – und auch in der Beko BBL kämpft die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert um einen Platz unter den ersten Vier. Ein interessantes Konzept, taffe Spieler und ein eisernes Defensivverhalten machen die SKYLINERS stabil. „Johannes Voigtmann, Danilo Barthel und Konstantin Klein als herausragendes deutsches Trio, dazu sechs sehr gute Ausländer. Das ist ein starkes Team, das nicht umsonst gleich hinter den Top-Klubs in der Tabelle zu finden ist“, so Freyer.

In der Tat haben die Hessen bei der Kaderzusammenstellung nicht nur auf Talent, sondern auch auf Charakter und Robustheit geachtet. Absoluter Leader ist Point Guard Jordan Theodore (14,7 Punkte), der ebenso unerschrocken auftritt wie Quantez Robertson oder John Little. Hinzu kommen als Leistungsträger auf den kleinen Positionen Konstantin Klein und der Kanadier Philip Scrubb. Diese fünf Spieler teilen sich größtenteils die Positionen eins bis drei. Die Nationalspieler Johannes Voigtmann und Danilo Barthel besetzen die Spots am Brett gemeinsam mit dem vielseitigen Kanadier Nate Doornekamp und mit dem athletischen US-Amerikaner Mike Morrison.

Keine Mannschaft in der Beko BBL nimmt weniger Würfe, als es die SKYLINERS tun. Und nur die Bamberger verteidigen ebenso stark, wie es die Frankfurter erledigen, die ihrem Gegner gerade einmal 69 Zähler im Schnitt zugestehen. „Darauf können wir uns natürlich nicht einlassen, wenn wir eine Chance haben wollen. Wir müssen gut und schnell abschließen, wie wir es gegen Weißenfels getan haben“, sagt Ingo Freyer, der aber auch vor der Offensive der Gastgeber warnt: „Frankfurt spielt nicht nur sehr abgeklärt sein Spiel. Die Mannschaft wirft auch hervorragend von der Dreierlinie.“

Zwei Tage später heißt der Gegner dann Tübingen. „Die Tigers können am Donnerstag die Beine hochlegen, unser Spiel in Frankfurt anschauen und sich davor und danach auf uns vorbereiten“, weiß Ingo Freyer. „Im Hinspiel hatte Tübingen einen Lauf, da konnten wir sie nicht stoppen.“ Damals gab Aufbauspieler Jared Jordan sein Debüt im Tübinger Dress. 8,6 Assists verteilte der Routinier seitdem im Schnitt.

Aus sieben ausländischen Akteuren kann Coach Tyron McCoy jeweils sechs pro Partie auswählen. Angeführt von William Buford (13,8 Punkte) und von Garlon Green (13,6 Punkte), verfügen die Tigers über einen gut besetzten Kader. Shooting Guard Vladimir Mihailovic gehörte bereits im Vorjahr zu den Leistungsträgern. Hinzu kommen auf den Guard-Positionen der wiedergenesene Jesse Sanders und Nick Russell. Toarlyn Fitzgerald und Aleksandar Nadjfeji stehen als Power Forwards zur Verfügung. Mit Bogdan Radosavljevic und mit Mahir Agva gehören zwei große deutsche Center zum Aufgebot.

„Jared Jordan steuert das Spiel der Tigers und sucht stets den freien Mann. Die Mannschaft ist körperlich gut dabei. Wenn das Team fokussiert auftritt, kann es jederzeit ins Rollen kommen – so wie im Hinspiel“, weiß Freyer. Schwer, so ist dem Coach klar, werden die beiden Partien sowieso für die Hagener: „Wir könnten natürlich gut einen weiteren Sieg gebrauchen. Aber gerade unter den Körben fehlt uns einfach ein Spieler. Es ist schwer für uns, physisch dagegenzuhalten ohne D.J. Covington.“ Für Phoenix endet die Auswärtssaison bereits am Samstag. Danach folgen noch drei Heimspiele – gegen Ludwigsburg, Göttingen und Crailsheim.
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