Phoenix Hagen startet in die Saison

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Hagen: Ischelandhalle |

Auf geht’s: Zum Auftakt der Basketball-Bundesliga-Saison 2016/2017 erwartet Phoenix Hagen am Samstag, 24. September, die BG Göttingen. Sprungball in der Ischelandhalle ist um 18 Uhr.

Die BG Göttingen hat nach einer komplizierten Vorsaison ein neues Team aufgebaut. Trainer Johan Roijakkers bereitete seine Mannschaft in zehn Spielen auf die kommende Saison vor, vier davon wurden gewonnen. Die Preseason verlief derweil nicht ohne Schwierigkeiten: Neuzugang Andrej Mangold (aus Bonn) erlitt einen Kreuzbandriss und wird lange fehlen. Roijakkers disponierte um, trennte sich von Melsahn Basabe und präsentierte zwei gestandene Neuzugänge: Mit dem litauischen Scharfschützen Benas Veikalas (ehemals Bonn) und dem Deutsch-Amerikaner Adam Waleskowski (Ludwigsburg) holte Göttingen zwei Routiniers.
So entsteht für Phoenix Hagen am Samstag eine in den vergangenen Jahren fast ungewohnte Situation: Körperlich scheinen die Feuervögel – die größten Göttinger sind Waleskowski und Eatherton mit 2,03 m – dem Gegner unter dem Korb überlegen, allen voran Trent Plaisted (2,11 m) und Owen Klassen (2,08 m). Doch gerade Eatherton, der mit einer enormen Spannweite ausgestattet ist, und Waleskowski sind das physische Spiel gewöhnt.
„Göttingen verfügt über ein gut zusammengestelltes Team. Ein Spieler wie Veikalas ist natürlich ein Pfund mit seiner Erfahrung und seinen Qualitäten. Aber auch andere Spieler im Kader kennen die Liga – das gilt auch für Spohr, Mönninghoff und Schwarz, die seit Jahren in der Liga spielen“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer, der froh darüber ist, dass es endlich losgeht: „Die Vorbereitung hat lange genug gedauert, die Anspannung ist da. Das ist gleich zu Beginn ein wichtiges Spiel für uns, ähnlich wie im Vorjahr beim Mitteldeutschen BC.“
Die meisten Wehwehchen haben die Phoenix-Akteure inzwischen überwunden. „Das waren ganz normale Geschichten in der Vorbereitung“, so Freyer. Anders sieht es bei Jeremy Dunbar aus, der Rückenprobleme hat. „Er wird behandelt. Ich weiß nicht, ob er am Samstag spielen kann“, berichtet der Hagener Trainer. Optimistisch ist er aber dennoch: „Es ist uns gelungen, dass im Laufe der Vorbereitung alle ihre Rollen gefunden haben. Jetzt müssen wir – wie alle anderen Teams auch – sehen, was das im Ligabetrieb wert ist.“

Neu in der Saison

Mit easyCredit hat die Basketball Bundesliga einen neuen Namenssponsor. Verstärkte Medienpräsenz steht künftig im Mittelpunkt: „Telekom Basketball“ überträgt weiterhin alle Partien live und in HD auf Entertain und im Internet (für Telekom-Kunden kostenfrei). SPORT 1 zeigt insgesamt 48 Partien (34 Hauptrundenspiele, 14 Play-off-Spiele) live im Free TV. Die SPORT1-Spiele sollen künftig immer freitags um 19 Uhr an einem festen Sendeplatz gezeigt werden.
In Zukunft gibt es darüber hinaus nur noch drei Kern-Tip-off-Zeiten in der BBL: Gespielt wird um 15.30, 18 und 20.30 Uhr. Am Samstagabend zeigt Telekom Basketball ab 20.30 Uhr das „Spiel der Woche“. Bei der deutlich aufwändigeren Produktion werden auch Bilder aus den Kabinen zu sehen sein.
Acht BBL-Vertreter werden international spielen: Meister Bamberg nimmt an der neu ausgerichteten ULEB Euroleague teil. Ulm, München und Berlin starten im ULEB EuroCup. An der neuen FIBA Champions League nehmen Frankfurt, Oldenburg und Ludwigsburg teil.
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