Phoenix Hagen verliert gegen Bayern München mit 82:97

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    Hagen: Ischelandhalle | Die Zeichen standen gut in den ersten 20 Minuten. Da führte Phoenix Hagen die Bayern vor.
Jedoch in der zweiten Halbzeit gelang den Hagenern fast gar nichts mehr. Man verlor 82:97. Trotzdem eine tolle Leistung. Die Fans haben sich eine tolle Choreo einfallen lassen. Seht die Fotos.


BAYERN AM ENDE EINFACH ZU STARK
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Klar verloren, aber mit donnerndem Applaus verabschiedet: 3.145 Zuschauer
in der ausverkauften Arena am Ischeland sahen eine Halbzeit lang eine
herausragende Vorstellung von Phoenix Hagen, bevor der FC Bayern München
nach der Pause keine Fragen mehr aufkommen ließ. Die Bayern siegten am
Ende mit 97:82 (57:45).

Das Personal:

Bei Phoenix Hagen gab Tommy Lee Smith als Ersatz für den verletzten D.J.
Covington sein Debüt. Die Bayern spielten ohne die verletzten Bryce
Taylor, Maximilian Kleber und Vasilije Micic. Für Phoenix starteten
Brandon Jefferson, David Bell, Ivan Elliott, Adam Hess und Owen Klassen.
Die Bayern begannen mit Alex Renfroe, K.C. Rivers, Nihad Djedovic, Dusko
Savanovic und John Bryant.

Der Spielverlauf:

Nach einem Fehlstart (0:6) spielten sich die Hagener in einen Rausch.
Insbesondere Adam Hess traf aus allen Lagen. Sein Dreier ließ Phoenix bis
auf 23:13 enteilen (7.). Weil auch Owen Klassen gut im Spiel war, hatten
die Gäste aus München große Schwierigkeiten mit den Feuervögeln.
Teamgeist, Tempo, Kampfkraft und Wurfgewalt machten die körperlichen,
athletischen und individuellen Nachteile wett. Mit Standing Ovations
verabschiedeten die Fans ihr Team beim Stande von 30:21 in die
Viertelpause.

Die Bayern versuchten jetzt verstärkt, die große körperliche
Überlegenheit auszuspielen. Das gelang zunächst gut. Nihad Djedovic
brachte die Bayern mit 37:36 in Führung (15.). Doch die Hagener bewiesen
erneut Mut und Charakter. Adam Hess erhöhte per Floater auf 46:37,
Brandon Jefferson per Dreier gar auf 51:39 (18.). Ungläubiges Staunen auf
den Rängen: Phoenix Hagen führte zur Pause mit 57:45 und hatte sogar
beim Rebound (19:13) klare Vorteile.

Die Ansprachen in der Bayern-Kabine waren in der Halbzeit und nach dem
Spiel offenbar zum Mithören gedacht. 57 Gegenpunkte erschienen Svetislav
Pesic total unakzeptabel. Ihre Wirkung verfehlten die Worte dann auch
nicht. Die Bayern kamen mit enormer Aggressivität aus der Kabine. Gegen
den gewaltigen Druck und die enorme Physis der Gäste wurde es für
Phoenix von Minute zu Minute schwerer. Nach 26 Minuten war es soweit:
Djedovic traf aus dem Fastbreak zum 64:63 für die Bayern. Die wenigen
freien Hagener Würfe fielen jetzt nicht mehr. Bayern setzte sich zur
letzten Viertelpause bis auf 74:65 ab.

Nun war es um Phoenix Hagen geschehen. Bei hoher Foulbelastung schwanden
langsam die Kräfte. Die Bayern hatten den Hagener Rhythmus der ersten
Hälfte nachhaltig zerstört. John Bryant erhöhte nach 25 Minuten auf
85:67. Immerhin, ein kleiner Ritterschlag: Svetislav Pesic ließ seine
Leistungsträger bis zum Ende Vollgas geben. Von den Youngstern erhielt
nur Daniel Mayr zwei Minuten Einsatzzeit.

Das Fazit:

Phoenix Hagen begeisterte die Zuschauer mit einer hingebungsvollen
Vorstellung, die Mut macht. Allerdings wurde nach dem Wechsel auch die
ungeheure Qualität der Bayern überdeutlich, die weit entfernt ist von
vielen Teams der Beko BBL. Körperlich, athletisch und von der
individuellen Qualität war es nun ein Klassenunterschied. Phoenix Hagen
hat sich jedoch mit dem Erfolg bei der Krombacher Challenge, dem Sieg beim
Mitteldeutschen BC und dem Spiel gegen die Bayern spürbar viele
Sympathien bei den Fans zurückholen können. Diese Mannschaft macht
bisher Spaß!

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer: „Es macht Spaß, gegen die Bayern zu spielen, um sich mit so
einer Marke zu messen. Und es ist schön, eine Siegchance zu haben. Wir
haben vor der Pause sehr gut gespielt. Wir hatten da eine Chance auf den
Sieg. In der zweiten Hälfte war München dann zu aggressiv und
körperlich zu stark für uns. Dem Druck konnten wir nicht über 40
Minuten standhalten.“

Svetislav Pesic: „Wir sind nicht alleine auf dem Spielfeld. Hagen hat mit
viel Mut und Risiko gespielt. Hess hat im ersten Viertel vier Dreier
getroffen, die wir eigentlich nicht schlecht verteidigt hatten. Wir haben
in der zweiten Hälfte aber deutlich besser gespielt und diese schwere
Aufgabe gelöst. Jetzt werden wir weiter daran arbeiten, damit wir unsere
Team-Defense verbessern.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen: Hess (24/4), Jefferson (14/2), Klassen (12), Bell (11/3),
Geske (8/1), Mann (5/1), Elliott (4, 8 Reb.), Smith (2, 3 BS), Grof (2),
Keßen.

FC Bayern München: Bryant (19), Savanovic (16/1), Djedovic (14/1), Gavel
(14/2), Renfroe (13/1, 7 Ass.), Rivers (11/1), Zipser (5), Thompson (5),
Mayr.

Stationen: 15:8 (5.), 30:21 (10.), 38:37 (15.), 57:45 (20.), 63:62 (25.),
65:74 (30.), 71:89 (35.), 82:97 (40.).

Zuschauer: 3.145 (ausverkauft)

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Tommy Lee Smith vertritt verletzten D.J. Covington

Phoenix Hagen hat sich unmittelbar vor der Beko Basketball
Bundesliga-Partie gegen den FC Bayern München mit Tommy Lee Smith
verstärkt. Der 34-jährige US-Amerikaner soll in den kommenden sechs
Wochen den am Sprunggelenk verletzten D.J. Covington vertreten.

Der 2,07 m große Power Forward und Center hat eine bewegte Karriere hinter
sich. Unter anderem wurde der Absolvent der Arizona State University in
der zweiten Runde von den Chicago Bulls gedraftet, spielte für den
kroatischen Topklub KK Spilt und lief von 2005 bis 2007 für die Artland
Dragons auf, für die er 58 Bundesliga-Partien bestritten hat. In den
vergangenen Jahren spielte Smith für Teams in der NBA D-League, in
Mittelamerika und in Asien. Zuletzt wurde er mit Alliance-Tech Hartsaga
mongolischer Landesmeister.

Für Phoenix Hagen wird Smith mit der Rückennummer 31 auflaufen. „Wir
haben einen erfahrenen Spieler gesucht, der Europa kennt und der uns
sofort helfen kann“, erklärt Trainer Ingo Freyer. In Hagen trifft Tommy
Lee Smith auf einen alten Bekannten: Bereits bei den Artland Dragons
spielte er gemeinsam mit Adam Hess. Smith soll schon gegen den FC Bayern
München sein Debüt im Phoenix-Dress geben.

Steckbrief:

Name: Tommy Lee Smith
Geboren: 04.12.1980 in Phoenix, Arizona
Größe/Gewicht: 2,07 m/104 kg
Position: Power Forward/Center
Nationalität: USA





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Herausgeber:
Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA
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