Phoenix Hagen zum Abschluss nach Tübingen

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Saisonfinale in der Basketball-Bundesliga: Während Phoenix Hagen vor dem letzten Spieltag alle Chancen auf die Playoffs vertan hat, geht es für die WALTER Tigers Tübingen um den Klassenerhalt. Mit einem Sieg können die Gastgeber am Donnerstag in der Paul-Horn-Arena (15 Uhr, live bei SPORT1) aus eigener Kraft den Ligaverbleib sichern.


Einziger Konkurrent um Platz 16 sind die punktgleichen s.Oliver Baskets aus Würzburg. Weil Tübingen den direkten Vergleich gewonnen hat, braucht Würzburg Schützenhilfe aus Hagen, um mit einem Heimsieg gegen Bayreuth die Klasse zu halten. Wenn Tübingen gegen Hagen gewinnen sollte, dann wäre Würzburg selbst bei einem eigenen Sieg zweiter Absteiger neben Vechta.

Die WALTER Tigers haben eine bewegte Saison hinter sich – und waren eigentlich fast schon abgestiegen. In einem fulminanten Endspurt gewannen sie dann aber fünf de letzten acht Partien und haben es jetzt wieder in der eigenen Hand. „Das ist eine große Leistung und zeugt von Enthusiasmus und Moral“, sagt Hagens Coach Ingo Freyer. Acht Ausländer gehören zum Aufgebot, von denen allerdings nur sechs eingesetzt werden dürfen.

Feste Größen sind die Guards Branislav Ratkovica, der im Hinspiel in Hagen überragend war und 31 Punkte erzielte, und Top-Scorer Jonathan Wallace (14,1 Punkte), ehemals Bayern München. Ebenfalls gesetzt sind zwei Forwards: Ex-NBA-Spieler Daequan Cook (12,2 Punkte), der zur Rückrunde verpflichtet worden war, und Tyrone Nash (10,2 Punkte) sind wichtige Leistungsträger. Hinzu kommt der russische Center Anatoly Kashirov. Für die sechste Position wählt Trainer Igor Perovic meist zwischen den Guards Alex Harris und Joshua Young sowie Forward Aleksandar Nadjfeji aus.

Zu den deutschen Leistungsträgern gehören Center Bogdan Radosavljevic und Forward Nils Mittmann. Hinzu kommen Johannes Lischka und Julian Albus. Auf Center Robert Oehle müssen die Tübinger hingegen seit Ende Februar verzichten. Er leidet unter einer Fußverletzung. „Das wird ein schwer er Gang für uns in Tübingen. Wir wollen die gute Saison aber unbedingt positiv beenden“, sagt Hagens Trainer Ingo Freyer. „Wir haben unsere Ziele absolut erreicht, auch wenn es nicht ganz für die Playoffs gereicht hat.“
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