Phoenix Hagen zum Auftakt in Frankfurt

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Am Tag der deutschen Einheit beginnt für Phoenix Hagen die Jagd nach Bundesligapunkten. Am 3. Oktober tritt die Mannschaft von Ingo Freyer bei den FRAPORT SKYLINERS an. Sprungball in der Fraport Arena ist um 17 Uhr.

Phoenix Hagen setzt mehr denn je auf die Jugend und ist in dieser Disziplin ganz weit vorne in der Beko BBL. Eine Mannschaft ist den Feuervögeln aber noch ein Stück voraus: Die FRAPORT SKYLINERS präsentieren ein großes Arsenal an herausragenden Nachwuchsspielern. Und die Hessen konnten der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen: Selbst Ausnahmetalent Danilo Barthel (22), inzwischen zum Kreis der Nationalmannschaft gestoßen, ist in Frankfurt geblieben. Das gilt auch für Center-Hoffnung Johannes Voigtmann (22).

Mit den Guards Konstantin Klein und Max Merz sowie mit Forward Stefan Ilzhöfer haben weitere Talente den Sprung in die Rotation geschafft. Und die nächste Generation schart schon mit den Hufen. Bei allem Talent profitierten die jungen Frankfurter aber auch von der Verletzungsmisere der Etablierten. Und davor scheint Trainer Gordon Herbert auch in der Saison 201$/2015 nicht gefeit zu sein: Neuzugang Richard Williams (kam aus Vechta), eigentlich als neuer General auf der Point-Guard-Position eingeplant, leidet an einer Schambeinentzündung, ebenso Forward Stefan Ilzhöfer. Kevin Bright (Knochenmarködem) musste jüngst operiert werden. Das Trio wird wohl gegen Phoenix Hagen fehlen.

Bei den SKYLINERS herrscht dennoch Optimismus. „Wir wollen ein Playoff-Team sein“, verkündete Gordon Herbert auf einer Pressekonferenz. Er sieht seine Mannschaft dabei im zweiten Jahr eines Dreijahresplans. Als Eckpfeiler der Vorsaison verblieben ist ihm mit Quantez Robertson ein enorm vielseitiger Guard, der auch der emotionale Leader seiner Mannschaft ist. Der verletzte Richard Williams, eigentlich ebenfalls für diese Rolle vorgesehen, kann ihn dabei zunächst nicht unterstützen. Dafür kam mit Forward Aaron Doornekamp ein sehr erfahrener Profi aus Braunschweig. Ebenfalls neu in Frankfurt: US-Aufbauspieler Sean Armand (Iowa/NCAA), Center Mike Morrison (Kataja/Finnland) und Forward Mikko Koivisto. Der finnische Nationalspieler war zuletzt in der Türkei aktiv und soll bei den SKYLINERS aushelfen, bis Bright und Ilzhöfer wieder fit sind.

Gordon Herbert charakterisiert seine Mannschaft so: „Wir wollen ein ausgeglichenes Team sein. Rebounding, Verteidigung und das schnelle Umschalten von Angriff auf Defensive und umgekehrt, müssen für uns die Basis sein und immer funktionieren. Teams, die das schaffen, werden gute Teams. Im Angriff gibt es immer Höhen und Tiefen, aber diese drei Dinge kann man immer leisten.“ Darum steht der Team-Gedanke über allem: „Balance bedeutet für uns auch, dass wir keinen Superstar im Team haben. Ein ausgeglichenes Team ist viel schwerer zu verteidigen, denn es wird immer wieder neue Topscorer geben. Dies wird ein Unterschied für uns im Vergleich zum letzten Jahr sein, als wir Andy Rautins im Kader hatten.“

Ingo Freyer freut sich auf den Saisonauftakt am Main: „Wir waren in den letzten Jahren auf Augenhöhe und haben uns spannende Duelle mit Frankfurt geliefert.“ Insbesondere die Defensive der SKYLINERS hat es dem Hagener Coach angetan: „In der Verteidigung sind sie sehr stark, da geht viel automatisch. Es wird spannend, wenn diese Defense auf unsere schnelle Offense trifft.“ Gerade die aus dem Vorjahr verbliebenen Spieler sind für Ingo Freyer ein echte Bank: „Die jungen Spieler Klein, Barthel und Voigtmann haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Und mit Robertson ist der Motor der SKYLINERS weiter dabei.“
Phoenix Hagen kann in Bestbesetzung nach Frankfurt reisen.
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