Ruder-WM: Herdecker Weißenfeld im Halbfinale!

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Johannes Weißenfeld (r.) rudert am Donnerstag um den Finaleinzug und ein Ticket für Olympia in Rio.
Johannes Weißenfeld spielt ganz schön mit den Nerven seiner Herdecker Vereinskameraden. Mit dem deutschen „Vierer ohne“ musste der Westfale nach dem dritten Platz im Vorlauf (hinter den favorisierten Australiern und Niederländern) in den Hoffnungslauf bei der Ruder-WM auf dem Lac d‘Aiguebelette in den französischen Seealpen. Hier aber ließ das Quartett nichts anbrennen und landete souverän auf Platz 1. Zwar wagte Südafrika die Flucht nach vorne, fiel aber am Ende auf Platz 3 zurück. Weißenfeld und Co. lagen nach 1500 geruderten Metern in Führung, dicht gefolgt von Griechenland, das aber an Deutschland nicht mehr vorbei kam. Schlagmann Maximilian Planer: „Wir haben Nervenstärke gezeigt, der Druck in so einem Hoffnungslauf ist schon enorm, das haben wir super hinbekommen. Nach so einem Hoffnungslaufsieg wollen wir natürlich ins Finale. Wir brauchen uns da nicht zu verstecken. Das Halbfinale wird aber ein knallhartes Rennen, da müssen wir noch eine Schippe drauflegen.“ Das deutsche Quartett ist nun unter den Top-12-Booten, womit die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in greifbare Nähe rückt. Denn elf Olympia-Tickets werden auf dem Lac d’Aiguebelette in diesen Tagen vergeben. Im Halbfinale trifft der Vierer am Donnerstag um 11.45 Uhr auf die Vorlaufsieger USA und Australien sowie auf die Niederlande, Spanien und Russland, die sich ebenfalls im Hoffnungslauf durchsetzten
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