Spannende Begegnung in der Arena am Ischeland

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Am Freitag, 8. Dezember um 19.30 Uhr in der Arena am Ischeland: Eintracht Hagen gegen Wilhelmshavener HV

Der Blick auf die Tabelle der 2. Bundesliga fiel den Handballern des VfL Eintracht Hagen in dieser Woche leichter, als bisher. Mit dem Auswärtssieg bei der HSG Konstanz hat die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt erstmals die Abstiegsplätze verlassen, rangiert nun auf Platz 16 (10:22 Punkte). Ein Blick auf die Tabelle reicht aber ebenfalls aus, um die Bedeutung der morgen anstehenden Begegnung gegen den Wilhelmshavener HV zu veranschaulichen: Mit einem Erfolg gegen den punktgleichen Kontrahenten würden die Grün-Gelben erneut gegen einen direkten Konkurrenten punkten und in der Tabelle mindestens einen weiteren Platz gut machen.

Die Marschroute für Hagens Übungsleiter steht daher fest. „Wir wollen unbedingt unsere Heimserie auf 8:2 Punkte ausbauen. Das wäre sensationell“, unterstreicht der Ostwestfale. Die Chancen auf einen Erfolg scheinen für den VfL ohnehin in jedem Heimspiel gegeben zu sein, zudem „sind wir gut drauf, hatten eine sehr gute Trainingswoche“, ergänzt der 43-Jährige.
Den Niedersachsen gelang in der Saison 2014/15 mit der sensationellen Bilanz von 60:0 Punkten die Rückkehr in die zweithöchste Spielklasse. Im ersten Jahr landeten die Jadestädter mit 47:33 Punkten auf einem hervorragenden sechsten Platz, kämpften in der Vorsaison allerdings – wie beinahe die halbe Liga – bis kurz vor Ende der Spielzeit um den Klassenerhalt. Im Endklassement landete der WHV mit vier Punkten Vorsprung vor den Abstiegsrängen auf Rang zwölf.
Diese Spielzeit gestaltet sich für die Mannschaft von Christian Köhrmann entgegen der gesteckten Zielsetzung „nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben“ bisher als extrem schwierig. Viele Verletzte, darunter der Spieler der Saison 2016/17, Rene Drechsler, sorgten für einen Stotter-Start. „Die Verletzten kommen nun aber wieder, vor allem Drechsler, zudem haben sie mit Jörn Woltering einen großen Rückraumspieler dazugewonnen, sind damit in der Breite besser aufgestellt“, analysiert Pfannenschmidt. Mit dem Niederländer Kay Smits (105 Tore, Platz sechs in der Torschützenliste) im rechten und Tobias Schwolow (61, Platz 32) im linken Rückraum haben die Gäste ohnehin zwei brandgefährliche Rückraum-Asse in ihren Reihen.
Grundsätzlich beschreibt Pfannenschmidt den Gegner als „sehr bewegliche Mannschaft, die einen sehr schnellen Ball spielt“. In der Defensive agiert der WHV mit einer offenen 6:0-Abwehr mit einem starken Torhüter Dennis Doden dahinter. „Auf das Wiedersehen mit ihm freue ich mich sehr. Ich habe ihn in Hamm trainiert, damals nach Lemgo geholt“, berichtet Pfannenschmidt mit Blick auf eine kleine persönliche Note.
Personell gestaltet sich die Lage bei der Eintracht unverändert: Hinter dem Einsatz von Tilman Pröhl steht ein Fragezeichen, ansonsten sind alle Akteure fit und an Bord.


Am Freitag, 19.30 Uhr, steigt in der Arena am Ischeland das Spiel:
Eintracht Hagen gegen Wilhelmshavener HV
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