Spitzenspiel-Niederlag bei Zentarra-Comeback

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Spitzenspiel der Federfußball-Bundesliga zwischen dem FFC Hagen mit (v.l.) Christopher Zentarra und Max Duchene (verdeckt) und Flying Feet Haspe mit Marcel Scheffel. (Foto Karsten-Thilo Raab)
Die Wahrscheinlichkeit, dass Titelverteidiger FFC Hagen in dieser Saison die 19. Deutsche Meisterschaft feiern kann, ist nach dem zweiten von vier Rundenspieltagen der Federfußball-Bundesliga stark gesunken. Zwar konnte der deutsche Rekordmeister erstmals seit neun Monaten wieder auf den lange am Knie verletzten Einzel-Europameister von 2014, David Zentarra, zurückgreifen, dennoch ging das Gipfeltreffen gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Flying Feet Haspe in zwei hart umkämpften Sätzen denkbar unglücklich 23:25, 19:21 verloren.

„Ich bin einfach noch ein gutes Stück von der Normalform entfernt“, haderte David Zentarra mit seiner noch fehlenden Schnelligkeit. Auch vermag er bei Schmetterbällen noch nicht wieder den vollen Druck auszuüben.

„Trotzdem hatten wir eine gutes Chance, das Spiel zu gewinnen“, ärgert sich der zweimalige WM-Dritte, wohl wissend, dass sich hier zwei Teams auf Augenhöhe gegenüberstanden.

Da die Hasper auch Verfolger TV Lipperode mit 26:24, 21:23, 21:13 in die Knie zwangen, kann der FFC Hagen als Tabellendritter nun aus eigener Kraft nicht mehr deutscher Meister werden, zumal das Team mit Stefan Blank, Christopher Zentarra, Max Duchene und David Zentarra nun bereits vier Zähler Rückstand auf die Hasper besitzen. Somit kam nach den beiden Pflichtsiegen gegen den Cronenberger BC (21:14, 21:12) und die eigene Zweitvertretung (21:9, 21:10) auch nur verhaltene Freude auf.

Flying Feet Haspe wiederum ist durch die Siege über den FFC und über Lipperode der zweiten Meisterschaft in der Vereinsgeschichte ein große Stück näher gekommen. Zumal die eigene Zweitvertretung beim 21:7, 21:10 Erfolg für Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel keine wirkliche Herausforderung darstellte.

Derweil wartet der FFC Hagen 2 weiterhin auf den ersten Sieg und schwebt in akuter Abstiegsgefahr. Nicht nur, dass die Mannschaft auf den verhinderten Routinier Karsten-Thilo Raab verzichten musste, nein, zu allem Überfluss verletzte sich gleich in der ersten Partie Ex-Nationalspieler Olaf Völzmann. Somit stand mit Florian Krick nur ein etatmäßiger Akteur zur Verfügung. Ihn unterstützten die Nachwuchskräfte Arne Twer und Thomas Lam so gut es ging, doch zu einem Punktgewinn sollte es nicht reichen. Nacheinander setzte es Niederlagen gegen CP Gifhorn (15:21, 18:21), TV Lipperode (21:7, 21:2) und den FFC Hagen 1 (21:9, 21:10). Damit beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer zur Saisonhälfte bereits vier Zähler.

Mit nur zwei Siegen auf der Habenseite schwebt auch Flying Feet Haspe 2 mit Lina Marie Kurenbach, Franziska Oberlies und Adrienn Turi in akuter Abstiegsgefahr. Gegen CP Gifhorn setzte es eine 17:21, 14:21 Niederlage und gegen die eigene erste Mannschaft eine 21:7, 21:10 Abfuhr. Zumindest aber gelang ein wichtiger 21:18, 21:23, 22:20 Erfolg über den TV Lipperode 2.
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