Testspiel VfL Eintracht Hagen – HSG Krefeld 24:25 (12:16)

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Unterschiedlicher hätte sich Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen im Testspiel gegen das Drittliga-Spitzenteam der HSG Krefeld in den beiden Halbzeiten kaum präsentieren können. Im ersten Abschnitt bekam die Mannschaft von Trainer Lars Hepp in der Defensive kaum Zugriff und lag zum Pausenpfiff verdient 12:16 hinten. Nach dem Seitenwechsel langten die Grün-Gelben hinten deutlich besser hin, kassierten bis zur 47. Minute lediglich einen Gegentreffer. Den Defensivbeton, den seine Vorderleute anrührten, nutze Torhüter David Ferne, um mit einigen starken Paraden zu glänzen. Einige unnötige Zeitstrafen brachten den zu Beginn des zweiten Abschnitts so starken Offensiv-Motor allerdings gehörig ins Stottern und führten zudem zu großen Räumen in der Abwehr, die Krefeld geschickt nutzte. Als Marius Kraus in doppelter Unterzahl zum viel umjubelten 24:24 traf (58.) keimte nochmals Hoffnung auf einen Sieg auf, doch ein weiterer Treffer nach einem umstrittenen Siebenmeter, verwandelt von Thomas Phlak, nachdem David Ferne zuvor dreimal in Folge von der Marke parierte, bedeutete den Siegtreffer für die HSG. Trainer Hepp war trotz der Niederlage nach dem Schlusspfiff nicht unzufrieden: „Das war wieder ein guter Test. Wir sollten als Lehrbeispiele den Auftritt in der ersten und in der zweiten Halbzeit sehen. So wie wir in der zweiten Halbzeit gekämpft und gearbeitet haben, so stelle ich mir meine Mannschaft vor.“ Gute Noten und ein Extralob von Hepp verdiente sich der spielstarke und umsichtige Neuzugang Dragan Tubic bei seinem ersten Einsatz.

Eintracht: Ferne, Müller (n.e.); Reinarz (7), Wilhelm (1), Hinkelmann, Strohl (1), Schneider (4), Ciupinski (2), Kerssenfischer (3), Tubic (3), Kraus (2), Weißbach, Renninger (1).

Text VFL Eintracht Hagen
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