Traditionsduell in Gießen

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Auch gegen Gießen wollen die Feuervögel einen Sieg einfahren. (Foto: Kai-Uwe Hagemann)

Rückrundenauftakt in der Basketball-Bundesliga: Für Phoenix Hagen führt der Weg am Samstag zum starken Aufsteiger Gießen 46ers. Sprungball zum traditionsreichen Duell in der Sporthalle Gießen-Ost ist um 20.30 Uhr. Telekom Basketball überträgt live ab 20.15 Uhr.

Die Gießen 46ers sind beileibe kein Aufsteiger von der Stange. Der Traditionsklub etablierte sich auf Anhieb in der BBL, wirkt sehr kompakt und durfte am letzten Wochenende mit Trainer Denis Wucherer sowie mit Karsten Tadda und mit Suleiman Braimoh gleich drei Allstars stellen. Es ist ein Team ohne echte Schwächen – und so waren in der Hinrunde auch Siege wie gegen Bamberg (81:80), in Crailsheim (100:56) und gegen Ulm (91:69) möglich.

Die Hessen haben gut auf die Verletzungsmisere reagiert, von der unter anderem Anthony DiLeo (Mittelfußbruch) und Maurice Pluskota (Stressfraktur im Unterschenkel) betroffen waren und sind. Ein wichtiger Teil der Lösung kam vom Meister: Nationalspieler Karsten Tadda und US-Center Gabriel Olaseni wechselten im Verlauf der Hinserie von Brose Bamberg nach Gießen. Beide Zugänge erwiesen sich als Volltreffer.

Der 1,96 Meter große Aufbauspieler Braydon Hobbs, Achmadschah Zazai und Cameron Wells führen Regie und profitieren vom erfahrenen Tadda an ihrer Seite. Shooter Eric Palm ist eine weitere Alternative für die kleinen Positionen; er kam aufgrund von Problemen mit der Fußsohle aber bislang nur auf sechs Einsätze. Eine auffällige Saison spielt der mit einem deutschen Pass ausgestattete Flügelspieler Yorman Polas Bartolo (10,7 Punkte, 4,3 Rebounds).

„Das ist eine ganz andere Mannschaft als noch in der Hinrunde“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer über die Gießener. Im Oktober siegte Hagen knapp mit 86:83. „Vor allem die beiden Neuzugänge aus Bamberg helfen dem Team enorm und bringen viel Qualität mit.“ Und Freyer sieht weitere Stärken: „Die Mannschaft kennt sich teilweise aus der Aufstiegssaison. Das ist einfach eine gute, eingespielte Mannschaft, die als Aufsteiger völlig zu Recht auf Platz elf steht.“ Sieben Siege haben die 46ers bislang auf ihrem Konto.

Zwei Erfolge mehr konnte Phoenix in der Hinrunde einfahren. Nach ein paar Tagen zum Durchschnaufen im Rahmen der Allstar-Pause bat Ingo Freyer seine Spieler am vergangenen Wochenende wieder in die Halle: „Ich will nicht darüber reden, ob die Pause gut oder schlecht für uns war. Das zeigen am Ende immer die Ergebnisse. Wir freuen uns auf eine große Herausforderung in Gießen und darauf, dass uns mehrere Hundert Fans begleiten wollen.“
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