VfL Eintracht Hagen: 26:35-Schlappe in Hamm

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Einen herben Dämpfer setzte es für die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen im Derby mit dem ASV Hamm-Westfalen.

„Wir hatten das Ziel, den positiven Trend beizubehalten, wollten uns mit einer starken Leistung Selbstvertrauen holen und mit einer Überraschung im Abstiegskampf Luft verschaffen – all das ist uns leider nur wenige Minuten gelungen“, berichtete Co-Trainer Hans-Peter Müller nach dem Schlusspfiff. In der frühen Phase der Partie brachte die Mannschaft von Trainer Lars Hepp noch die nötige Aggressivität, vergleichbar mit der vom Erfolg am vergangenen Freitag gegen Neuhausen, auf die Platte – und lag als Konsequenz mit 2:0 und 3:1 in Front. Danach kam aber mit jeder Sekunde mehr Sand ins Getriebe der Grün-Gelben. Nach Ansicht von Müller lag dies allerdings neben den eigenen Unzulänglichkeiten auch an der fehlenden Linie der Unparteiischen Steven Heine und Sascha Standke: „Wir haben sicherlich zu statisch gespielt, zu dicht an der Deckung agiert. Allerdings habe ich auch unterschiedliche Regelinterpretationen bemerkt, sie haben uns oft kaum zwei Pässe zugestanden, bevor der Arm hoch ging. Das hat Hamm mit diesem unglaublichen Tempo, dass sie auf die Platte bringen, natürlich in die Karten gespielt – und uns etwas in den hohen Halbzeit-Rückstand getrieben“, analysierte Müller verärgert, legte den Fokus seiner Kritik aber klar auf die eigenen Farben. Im Gegensatz zu den Hagenern hatten die Hausherren meist die nötige Distanz zur VfL-Abwehr, vor allem Regisseur und Torjäger Ondrej Zdrahala drückte dem Spiel vor 1.844 Zuschauern seinen Stempel auf. „Wir haben gegen eine starke Mannschaft, einen echten Klasse-Gegner gespielt, der sich in dieser Form selbst vor Erlangen und Minden nicht verstecken muss. Ihr Tempospiel war beeindruckend, im Positionsangriff hatten sie einen hohen Ballfluss. Hier ging schon richtig die Post ab. Trotzdem – oder gerade deswegen – ist es schade, dass wir die Leistung der ersten Minuten nicht weiter ins Spiel transportieren konnten“, lautete Müllers Fazit.
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