VfL Eintracht Hagen empfängt HF Springe

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Hagen: Ischelandhalle | Für den Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen steht am Freitag um 20 Uhr Runde zwei von sechs der Abstiegs-Endspiele gegen direkte Konkurrenten an. Dabei trifft die Mannschaft von Trainer Lars Hepp in der heimischen Ischelandhalle auf die HF Springe, die seit ihrem Trainerwechsel von Sven Lakenmacher zu Wjatscheslaw Gorpishin so etwas wie die Mannschaft der Stunde in Deutschlands zweithöchster Spielklasse sind.

9:3 Zähler sammelten die Niedersachsen, die sich im Vorjahr gemeinsam mit den Hausherren bei der Qualifikationsrunde in Dresden den Startplatz für die 2. Bundesliga sicherten, zuletzt. Für die Gäste stehen ebenfalls die Wochen der Wahrheit an – sie treffen nach dem Gastspiel in Hagen auf den HC Empor Rostock, den VfL Bad Schwartau sowie den TuSEM Essen, der in der kommenden Woche in Hagen vorspielt.
„Springe kommt sicherlich mit extrem breiter Brust zu uns. Sie stellen eine starke Abwehr, hinter der Robert Wetzen seit Wochen überragend hält. Außerdem haben sie die Zahl der technischen Fehler extrem reduziert“, analysiert Hepp die Stärken der Gäste. Im Hinspiel waren die Grün-Gelben hingegen über 60 Minuten die tonangebende Mannschaft, kassierten aber nach dem Schlusspfiff noch den Ausgleich vom Siebenmeter-Punkt – und fühlten sich dabei in der Nachbetrachtung um den Lohn ihrer Mühen gebracht. Konnten Kapitän Jens Reinarz und Co. im Hinspiel noch beruhigt aufspielen, kommt nun der Druck hinzu, den das Abstiegsgespenst mit sich bringt. „Wir stehen unter Druck und müssen die guten Ansätze aus den Spielen gegen Nordhorn und in Saarlouis jetzt in Punkte verwandeln“, resümiert Hepp.
Personell hat Hepp diesmal wieder eine Alternative mehr: Urgestein Marius Kraus steht wieder zur Verfügung. Der Linkshänder war mit einem Fingerbruch ausgefallen. Zudem steht weiter ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Torjäger Sebastian Schneider wegen einer Oberkörperverletzung. Ob erneut Spieler aus dem Perspektivkader in die erste Mannschaft aufrücken, wird der Trainer kurzfristig entscheiden.
Zu den Neuerungen im Jahr 2016 gehört bei den Grün-Gelben nach dem Schlusspfiff neben der Pressekonferenz mit den Trainern auch der Fantalk, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Dieses Mal werden Kreisläufer Thomas Rink und Spielmacher Simon Ciupinski im VIP-Raum Rede und Antwort stehen, im Foyer der Energie Arena greifen hingegen die Rekonvaleszent Milan Weißbach und Sebastian Schneider zum Mikrofon.
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