VfL Eintracht Hagen gewinnt in Korschenbroich mit 22:28 (12:13)

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Einen letztlich verdienten 22:28 (12:13)-Erfolg sicherte sich Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen beim Gastspiel beim TV Korschenbroich. Doch insbesondere im ersten Abschnitt machten die mit nur einem Ersatzspieler angetretenen Hausherren dem „haushohen Favoriten“, so TVK-Trainer Ronny Rogawska, das Leben deutlich schwerer als erwartet. Dies spiegelte sich auch in der Analyse von VfL-Trainer Lars Hepp nach dem Schlusspfiff wieder: „Wir haben zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten gespielt, im ersten Abschnitt nicht das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Halbzeit ist das dann deutlich besser geworden, speziell im Hinblick auf die Intensität in der Defensive.“ Während Hepp mit den ersten 30 Minuten des VfL haderte war sein Gegenüber deutlich zufriedener. „Ich bin total zufrieden, muss meiner Mannschaft ein Riesen-Lob aussprechen. Wir könne mit dem Ergebnis gut leben, das geht auch in der Höhe in Ordnung“, resümierte Rogawska.
Nach einer ausgeglichenen Startphase setzten sich die Hagener in der 20. Minute mit einem Treffer von Jens Reinarz erstmals um drei Tore ab – 10:7 lautete der Spielstand zu diesem Zeitpunkt. Danach verpasste es die Hepp-Sieben allerdings den Vorsprung weiter auszubauen, Grund hierfür waren – wie im gesamten ersten Abschnitt – viele Fehlentscheidungen in der Offensive sowie die vom Hagener Trainer bemängelten defensiven Unzulänglichkeiten. Wie ausgewechselt kam die Eintracht dann allerdings aus der Kabine legte schnell einige weitere Treffer vor und machte so schnell klar, wer das Parkett als Sieger verlassen würde.



„Das war ein typisches Auftaktspiel, das uns in dieser Form nicht passieren darf. Die zweite Halbzeit war wesentlich besser, darauf können wir aufbauen. Wir müssen aber weiter hart arbeiten, das dürfen wir nicht vergessen“, analysierte Kreisläufer Julian Renninger.



Abschließend verteilte Hepp noch ein Riesen-Dankeschön an den zahlreich erschienenen Hagener Anhang, der seine Mannschaft konstant nach vorne peitschte. Weiter geht es für die Grün-Gelben am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den GSV Eintracht Baunatal.
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