VfL Eintracht Hagen hat kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt

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Trotz einer spielerisch wie kämpferisch starken Vorstellung sind die Resthoffnungen des Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen nach der 29:32 (15:15)-Niederlage nur noch gering. Dennoch will sich die Mannschaft von Trainer Lars Hepp nicht vor dem letzten Spieltag geschlagen geben, schließlich könnten sich die Grün-Gelben im Falle eines Sieges am letzten Spieltag im Lokalduell mit dem nun gesicherten TuS Ferndorf bei einer gleichzeitigen Niederlage der HG Saarlouis bei der HSG Nordhorn-Lingen immer noch den Liga-Verbleib sichern. Da lediglich Nuancen die Eintracht vor einem durchaus möglichen Punktgewinn oder gar Sieg trennten, zollten selbst die Hausherren, die lange im Kampf um den Gang in die beste Liga der Welt mitmischten, dem VfL Tribut – allerdings half dies kaum die hängenden Köpfe wieder aufzurichten. Erst als der Endstand des Saarlouis-Spiels bekannt wurde, gingen die Köpfe wieder hoch, war der Glaube des Teams an den Klassenerhalt wieder zu erkennen.
In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem meist Jens Reinarz und Co. vorlegten, sich aber in der ein oder anderen Phase mit technischen Fehlern selbst um eine höhere Führung brachten. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, bis zum 26:24 (48.) des guten Reinarz legten stets die Gäste vor. „Wir dürfen uns nur keine längere Schwächephase erlauben orakelte der sportliche Leiter Michael Stock, doch genau dies geschah erstmals nach einer unnötigen Zeitstrafe gegen Marc Strohl, der beim Hineinlaufen auf das Spielfeld seinen Gegenspieler „legte“. Drei Treffer in Folge erzielten die „Eulen“ in dieser Phase, gewannen nun auch spielerisch immer mehr Oberwasser. Spätestens nach der Umstellung auf eine 5:1-Abwehr sowie eine weitere Zeitstrafe, diesmal gegen Matthias Aschenbroich, kippte das Spiel endgültig zugunsten der Pfälzer. In dieser Phase war den Gästen eindeutig der Kräfteverschleiß anzumerken, so blieben einige gute Wurfgelegenheiten ungenutzt. Friesenheim ließ sich nicht zweimal bitten und machte den Sack zu – und das lange Zittern des VfL begann.
„Bis zum 26:24 haben wir ein richtig gutes Spiel abgeliefert. Am Ende liegt es an Kleinigkeiten, die Ausfälle haben sich da sicherlich bemerkbar gehabt“, analysierte Hepp, der diesmal Philipp Hinkelmann hervorheben wollte, der in seiner kurzen Einsatzzeit einige Akzente setzte. „Das war eine Top-Leistung unserer Mannschaft, wir haben eher etwas Pech gehabt“, resümierte Co-Trainer Rainer Hantusch.
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