VfL Eintracht Hagen siegt überlegen bei Gummersbacher Reserve

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Einen souveränen und letztlich auch in der Höhe verdienten Sieg sicherte sich Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen bei der Reserve des Erstligisten VfL Gummersbach vor den Augen von Weltmeister-Trainer Heiner Brand. Allerdings bedurfte es einer radikalen Maßnahme von Trainer Lars Hepp, um seine Farben nach einem etwas holprigen Start wachzurütteln. Bis zum 7:7 gestalteten die Gastgeber die Partie komplett offen, nutzten jede noch so kleine technische Unsicherheit der Grün-Gelben eiskalt aus. Mit dem Treffer zum erneuten Ausgleich hatte der VfL-Trainer genug gesehen, nahm in der 14. Minute eine Auszeit – und wechselte alle sechs Feldspieler aus. Der Erfolg gab ihm recht, fortan waren die Aktionen der Eintracht zielstrebiger und flüssiger, zuvor waren es mehrfach Einzelaktionen des offensiv starken Sebastian Schneider, die zum Torerfolg führten. Nach dem Komplettwechsel setzte der VfL spielerisch Akzente, hier taten sich Kapitän Pavel Prokopec und vor allem Spielmacher Simon Ciupinski hervor, der neben seiner starken Offensivleistung gleich mehrere Bälle in der Defensive abfing – genau wie Kreisläufer Julian Renninger. Trotz der deutlichen Leistungssteigerung gingen die Gäste „nur“ mit einem Drei-Tore-Polster in die Kabine – was immer noch an der Chancenverwertung sowie kleineren technischen Mängeln lag.



Der Pausentee tat den Grün-Gelben indes richtig gut, wie beflügelt kamen die Hagener aus den Katakomben und setzten sich beim 18:13 von Dragan Tubic erstmals auf fünf Tore ab, ehe sich wieder die ersten kleineren Fehler einschlichen. Dennoch ließen sich die Gäste nicht mehr beirren und spielten ihren Streifen fortan im Stile einer Spitzenmannschaft herunter, wechselten dabei aber weiter munter durch – ohne ersichtlichen Qualitätsverlust. Gegen Ende des Abschnitts gab es noch eine Schrecksekunde, als Kreisläufer Thomas Rink auf dem Fuß seines Gegenspielers umknickte. Doch er gab bereits wenige Angriffe später Entwarnung und war wieder einsatzbereit. Für große Freude bei seiner Mannschaft sorgte auch Rechtsaußen Pavle Karacic, der in der 56. Minute aus dem Rückraum einen Unterarmwurf in die Maschen setzte – und damit den 30. Treffer erzielte, gleichbedeutend mit einer Kiste Getränke.



„Nach zähem Beginn haben wir uns nach einer Leistungssteigerung verdient abgesetzt“, lautete das knappe Fazit von Torhüter Tobias Mahncke. Ein großes Dankeschön gab es von Spielmacher Jannis Fauteck für die mitgereisten Fans unter den 130 Zuschauern: „Sie haben uns wie immer toll unterstützt.“ Zudem ergänzte Fauteck, wie wichtig der Erfolg vor der Spielpause war: „Es war ganz wichtig mit 8:0 Punkten in die spielfreie Zeit zu gehen. Wir haben sicherlich einiges aufzuarbeiten, was nicht so gut geklappt hat, damit wir das Niveau künftig auch über zwei Halbzeiten halten können.“
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