Vfl Eintracht Hagen - TSV GWD Minden II 33:26

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  Hagen: Ischelandhalle |

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Eine weitere unangenehme Hürde meisterte Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen am dritten Spieltag mit der Zweitvertretung des Erstligisten TSV GWD Minden. Bereits vor dem Spiel hatte Trainer Lars Hepp vor der unangenehmen Spielweise der Ostwestfalen gewarnt – eine Warnung, deren Bestätigung die 330 Zuschauer in der Enervie Arena mit dem Anpfiff erhielten. Von der ersten Sekunde an agierten die Gäste mit einem zusätzlichen Feldspieler, und auch die Defensivformation fiel mit einer sehr offensiven 3:2:1-Variante ungewöhnlich aus.

Mit diesen Formationen taten sich die Hausherren zunächst sehr schwer, obwohl sie sich im Training intensiv mit der Spielweise der Mindener beschäftigt hatten. Die Defensive stand nicht so sicher wie zuletzt, außerdem ließen die Grün-Gelben etliche klare Möglichkeiten liegen, darunter mehrere Würfe auf das verwaiste Tor. So stand es in der 9. Spielminute 2:5. „Wir haben im gesamten Spiel bestimmt 15 ganz klare Chancen ausgelassen, das darf uns einfach nicht passieren“, ärgerte sich Pavel Prokopec im Fantalk nach dem Spiel. Doch nach der holprigen Auftaktphase fanden der Kapitän und seine Farben immer besser ans Spiel, verkürzten Treffer um Treffer, ehe dem erneut guten Julian Renninger in der 24. Minute das 10:10 gelang. Bis zum Pausentee legte die Eintracht bis auf 14:11 vor, Neuzugang Pavle Karacic präsentierte sich in dieser Phase nicht nur als streffsicher, sondern eroberte auch mehrere Bälle in der Defensive. „Ich bin sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. Daher kann ich mich auch über meine eigene Leistung freuen. Auf dieses Spiel können wir aufbauen, aber wir müssen uns nun direkt auf die kommenden Aufgaben konzentrieren“, erklärte ein strahlender Karacic nach dem Schlusspfiff. „Das wir den Vorsprung nicht bis zur Pause oder darüber hinaus verteidigt haben, obwohl wir die starke Hagener Mannschaft ziemlich gefordert haben, war schon so etwas wie ein Knackpunkt in unserem Spiel“, resümierte GWD-Trainer Markus Ernst in der Pressekonferenz.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann die Gäste, die gegen immer bestimmter agierende Hagener einige Möglichkeiten liegen ließen, so dass der haushohe Favorit sich immer weiter absetzte. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Schützlinge. Es haben sich sehr viele Spieler sehr positiv eingebracht, ich denke da etwa an unsere jungen Neuzugänge Tim Lindner und Pavle Karacic“, bilanzierte Hepp. Sein Gegenüber war indes froh, dass seine blutjunge Mannschaft, darunter zwei 17-jährige A-Jugendliche, dem Favoriten so lange Paroli bieten konnte. „So konnten unsere Spieler mal Drittligaluft schnuppern“, erklärte Ernst, ehe er augenzwinkernd nachschob: „Bei einem Blick auf den Hagener Kader war es ja eigentlich eher Zweitligaluft.“

VfL: Mahncke (1.-42., 16 Paraden), Halfmann (43.-60., 4 Paraden); Lindner (4), Karacic (7), Tubic (2), Schneider (5), Fauteck, Weißbach (3), Renninger (4), Reinarz (1/1), Gaubatz (1), Ciupinski (3), Prokopec (1/1), von Boenigk (2).

GWD: Krieter (8.-10., 39.-60., 4 Paraden), Birlehm (1.-8., 10.-39., 9 Paraden); Hahne (2), Kunisch (6), Jungmann (4), Theiss, Rodenkirchen (3), Knickmeier (7/3), Hoesl, Gertges, Strakeljahn, Oevermann (4).

Text VFL Eintracht Hagen
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