72-Stunden-Aktion: Dahler Pfadfinder im Helmut-Turck-Zentrum

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Hagen: Hagen |

Die Pfadfinder des Stammes Don Bosco Dahl/Rummenohl wählten für die 72 Stunden die Do-It-Variante und suchten sich eine Sozialaktion ganz nach ihren Wünschen. „Etwas FÜR andere tun“, „etwas MIT anderen tun“ und dabei eine Menge Spaß haben. Die Wahl fiel auf ein Theaterstück, zusammen mit Senioren bzw. Bewohnern des Helmut-Turck-Zentrums in Hagen.

Das Grundgerüst des Theaterstückes wurde vorgegeben, die Inhalte, Namen und Erlebnisse der Personen in dem Stück wurden vor Ort mit allen zusammen überlegt.
Am Donnerstag, dem offiziellen Beginn der Sozialaktion, wurde gestartet. Am Abend wurden alle Teilnehmer ins Thema eingewiesen und die ersten Warm-Ups durchgeführt. Durch Improvisationstheater und kleineren Szenen, die gespielt wurden, konnte alle schon einmal mit dem Thema vertraut gemacht werden.
Der eigentliche Start in die Aktion begann allerdings erst am Freitag, als sich alle morgens im Seniorenheim einfanden, um auch die anderen „Protagonisten“ und Helfer kennenzulernen.
Die ersten Ideen wurden gesponnen, Gruppen wurden gebildet und letztlich fanden sich sechs Kleingruppen, bestehend aus Bewohnern, Wölflingen, Juffis, Pfadis, Rover und Leiter. Das Theaterstück wurde in fünf Szenen aufgeteilt, um darin fünf Lebensabschnitte einer Person zu erzählen. Die sechste Kleingruppe organisierte und bastelte Requisiten und Bühnenbilder und half bei den Kostümen.
Die folgenden Tage bestanden darin, die einzelnen Szenen mit Leben zu füllen: „Maximilian Heuss“ wurde geboren, der in seinem Leben eine Menge erlebt hat. Er lernte Sophie kennen, heiratete sie und sie bekamen einen Sohn. Sie arbeiteten als Piloten, bis sie ihren Job verloren und sich dann auf den Weg machten, den Sinn des Lebens finden.
Es wurde fleißig geprobt, noch hier und da etwas umgeschrieben und am Ende entstand ein ca. einstündiges Theaterstück, das mit Hilfe eines Erzählers das Leben der Familie Heuss erzählte.
Am Sonntag, dem letzten Tag der 72-Stunden-Aktion, wurde das Stück dann aufgeführt. Eltern, Bewohner, Freunde und Bekannte staunten, was die Gruppe in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat. Die Aufführung war ein voller Erfolg, alle Schauspieler waren überglücklich und auch die Rückmeldung der Bewohner und der Mitarbeiter des Wohnheimes waren durchweg positiv.
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