Ein Hauch von Wehmut bei der Briefmarken-Spende

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Letzte Briefmarken-Spende des Vereins „Pro Haspe“ (v.i.): Udo Siepmann (Beschäftigter Briefmarken-Abteilung), Margarethe Richter (Mitarbeiterin Briefmarken-Abteilung), Andreas Barth (Werkstatt-Leiter), Manfred Schürmann (Vorsitzender „Pro Haspe“) und Tim Oliver Hahne (Verein „Pro Haspe“). (Foto: privat)

Drei Zentner Briefmarken haben die Mitglieder der Werbegemeinschaft „Pro Haspe“ für die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein gesammelt. Für die Geschäftsleute aus dem Hagener Stadtteil, die seit über 25 Jahren Postwertzeichen für die Volmarsteiner Werkstatt sammeln, war es diesmal eine besondere Übergabe: Die Vereinigung der Gewerbetreibenden löst sich aufgrund sinkender Mitgliederzahlen zum 30. Juni auf.

„Uns war es immer ein Anliegen, dass Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle Beschäftigung haben“, erklärte Manfred Schürmann, Vorsitzender von „Pro Haspe“, das langjährige Engagement. Die Mitglieder von Pro Haspe – zuletzt waren es noch 40 – gehörten zu den treuesten Briefmarken-Spendern der Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Manfred Schürmann hatte die Briefmarken-Spenden von Anfang an organisiert. Andreas Barth, Leiter der Volmarsteiner Werkstatt, bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei den Hasper Geschäftsleuten. „Ihre langjährige Unterstützung hat enorm geholfen, Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen zu sichern“, betonte sie. Die Werkstatt-Beschäftigten schneiden die Briefmarken aus und sortieren sie – unter anderem nach Themen wie Länder oder Jahreszeiten. Anschließend werden die Postwertzeichen an Händler oder Sammler verkauft. Trotz der Vereins-Auflösung: Die ehemaligen Mitglieder von „Pro Haspe“ wollen sich weiterhin in lockerer Runde treffen. „Dabei werden wir weiterhin Briefmarken für Volmarstein sammeln“, kündigte Manfred Schürmann beim letzten Besuch als Vorsitzender von „Pro Haspe“ an.
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Bodo Kannacher aus Essen-Süd | 30.06.2017 | 11:57  
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