"Glänzende Aussichten": Fair-Trade-Gruppe lädt ein zur Ausstellung

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„Glänzende Aussichten“ heißt die Ausstellung, die die Fair-Trade-Gruppe aus Haltern am See in die Seestadt geholt hat. Foto: Archiv

„Glänzende Aussichten“ heißt die Ausstellung, die die Fair-Trade-Gruppe aus Haltern am See in die Seestadt geholt hat. Dazu gehören 99 Karikaturen zu „Klima, Konsum und anderen Katastrophen“, wie das Hilfswerk Misereor als Herausgeber dieser Wanderausstellung erklärt. Eröffnet wird sie am Freitag, 28. Oktober, um 11 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus von der stellvertretenden Bürgermeisterin Hiltrud Schlierkamp.

Aufgrund der Vielzahl der überaus sehenswerten Karikaturen hat sich die Fair-Trade-Gruppe entschieden, die Ausstellung aufzuteilen. So ist sie im Paul-Gerhardt-Haus und im Josefshaus zu sehen, auch deshalb, weil sowohl die Katholische als auch die Evangelische Kirchengemeinde auf diesem Gebiet aktiv sind. Die Initiatoren sind überzeugt, dass die Besucher beim Anschauen der Bilder nicht nur schmunzeln, sondern auch nachdenken werden. Zwei Wochen lang werden in den beiden Häusern die Werke einer Reihe von Künstlern zu sehen sein.
Dr. Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg, und Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor, urteilen über die Ausstellung so: „Teil mit einem Zwinkern, teils sehr drastisch zeigen die Karikaturen Widersprüche auf, die in unserem persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Handeln sichtbar werden.

"Ein herzhaftes Lachen hilft oft mehr als der erhobene Zeigefinger, um etwas zu verändern.“


Ein herzhaftes Lachen hilft oft mehr als der erhobene Zeigefinger, um etwas zu verändern In diesem Zusammenhang weist die Fair-Trade-Gruppe auch auf einen Vortrag hin: Am Donnerstag, 3. November, spricht ab 19.30 Uhr Katja Breyer im Paul-Gerhardt-Haus. Ihr Thema lautet: „Chancen und Grenzen des Fairen Handels“. Sie ist Beauftragte für Brot für die Welt und den Kirchlichen Entwicklungsdienst der Ev. Kirche von Westfalen und beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten entwicklungspolitischen Themen wie z.B. Klimagerechtigkeit, Welthandel, Welternährung, Fluchtursachen und Migration.
Katja Breyer ist Diplom-Forstingenieurin und geht auch auf die Lebensbedingungen für Produzenten in Entwicklungsländern ein, die es zu verbessern gilt – zum Beispiel mit Mindestpreisen und Prämien.
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