Halterner gedenken der Opfer des IS

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Die Gäste brachten ihre Sorgen, Ängste und Wünsche zu Papier
Die Terror-Anschläge des IS erschüttern nicht nur die direkt Betroffenen in Krisengebieten. Anlässlich des jüngsten Attentats in Bagdad mit mehr als 200 Toten gab es am Freitag in der Erich Kästner Schule eine Gedenkfeier. Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Gleis 3 in Sythen luden spontan zu einer Gedenkminute in die Räume des Cafès der Kulturen in die Schule ein.

Bei der Organisation halfen die Mitglieder des Asylkreises Haltern am See. Anna Haverkamp begrüßte die rund 30 Anwesenden aus verschiedensten Teilen der Erde und sprach stellvertretend für die Flüchtlinge ihren Dank für die große Anteilnahme aus. Viele Gäste nutzten nach der Schweigeminute die Gelegenheit Sorgen und Ängste, aber auch Hoffnungen aufzuschreiben. Einige Halterner Neubürger aus dem Irak sind selbst betroffen von den jüngsten Anschlägen in ihrer Heimat und beklagen Angehörige und Freunde unter den Opfern. Mit den Flüchtlingen bangen auch alteingesessene Halterner Bürger um das Wohlergehen von deren Angehörigen in den Krisengebieten und hoffen auf ein baldiges Ende des IS-Terrors.

Das Café der Kulturen findet jeweils Mittwoch nachmittags ab 15 Uhr in der Erich Kästner Schule, Drususstr. 2 statt. Freitags von 11 Uhr bis 13 Uhr gibt es dort zudem Gelegenheit zu gegenseitigem Kennenlernen von Neubürgern, Asylsuchenden und eingesessenen Halterner Bürgern. Interessierte sind herzlich willkommen.
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