MINT-freundliche Schule: Auszeichnung für das Hans-Böckler-Berufskolleg

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Auf dem Bild v.l.n.r.: Marius Galuschka, Christiani; Markus Fleige, WRO; Thomas Michel, DLGI; Ministerin Yvonne Gebauer; Wolfgang Großer, Schulleiter HBBK; Dr. Anke Siebrecht, MINT-Beauftragte HBBK; Thomas Sattelberger, MINT Zukunft schaffen.

Kreis. Erstmalig wurden 21 Schulen, darunter das Hans-Böckler-Berufskolleg, als„MINT-freundliche Schule - Digitale Schule“ ausgezeichnet. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Zudem wurden alle Schulen für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) geehrt. Das Hans-Böckler-Berufskolleg (HBBK) ist bereits seit vielen Jahren „MINT-freundliche Schule“.

Die Ehrung der Schulen in Nordrhein-Westfalen steht unter der Schirmherrschaft der
Kultusministerkonferenz (KMK) und wurde am 04.12.2017 im Franz-Jürgens-Berufskollegin Düsseldorf vorgenommen. Schulministerin Yvonne Gebauer nahm an der Auszeichnung der Schulen teil und sagte: „Eine umfassende Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen in den MINTFächern befähigt Jugendliche zu einer qualifizierten Teilhabe an Diskussionen zu naturwissenschaftlichen-technischen Themen. Der MINT-Sektor bietet Jugendlichen hervorragende Perspektiven – sowohl für eine berufliche als auch eine akademische Ausbildung. Deswegen gilt es, sie für diese Fächer zu begeistern. Die Förderung der MINT-Bildung in der Schule leistet einen bedeutenden Beitrag, Zukunftsperspektiven zu schaffen sowie den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken.“ „Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINTVerantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen - Die Kombination von beidem ist mehr als ungewöhnlich, das schaffen manche Vorstandsvorsitzende in Wirtschaftsunternehmen nicht! Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ' Digitalen Schule' zu gehen“ sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDIInitiative „MINT Zukunft schaffen“. Dies hat das Hans-Böckler-Berufskolleg bereits erreicht. "Es gilt, die digitale Mündigkeit und persönliche Souveränität von Schülerinnen und Schülern zu stärken, sie auf die digitalisierte Welt vorzubereiten, insbesondere durch das Lernen mit und über digitale Medien und Technologien, über informationelle Selbstbestimmung und die Vermittlung einer soliden informatischen Grundbildung. Hierfür ist die Ehrung "Digitale Schule" in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt eine hervorragende Möglichkeit für die Schule, eine Standortbestimmung vorzunehmen - und eine besondere Gelegenheit für mich, den Schulen, die sich auf den Weg machen, dafür herzlich zu danken“, sagt Thomas Michel, Geschäftsführer DLGI. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.
Schulleiter Wolfgang Großer hob hervor, dass er sich besonders über die Auszeichnung
freut: „Die Ehrung "Digitale Schule" in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt
ist eine hervorragende Möglichkeit für unser Berufskolleg sich als digitale Schule nach
außen für die Region darzustellen. Mein besonderer Dank gilt dabei den Lehrkräften,
die durch ihr Engagement und fortlaufenden Einsatz diese Auszeichnung möglich gemacht
haben.“
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