Der Wald wird gefegt

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Kletterwald TreeEmotion in Haltern beendet erste Saison erfolgreich

Im März eröffnete der Kletterwald Haltern unter der Leitung von Carsten Bondzio, Matthias Vogt und Diane Hedtkamp in Haltern am See. Nun ist die erste Saison beendet und Zeit für einen Rückblick auf ein überaus erfolgreiches Jahr.

Die drei Betreiber des Unternehmens „TreeEmotion“, das naturnahe Seil- und Kletterinstallationen realisiert, haben in Haltern mit ihrer Anlage Neuland betreten. Das Gelände am Südufer des Stausees zwischen Lake Side Inn und Jupp unner de Böcken war in mehrerer Hinsicht für ihr Vorhaben prädestiniert: Der Buchenwald bot ideale Bedingungen für die Geräte und wird außerdem von Gästen aus Haltern und dem Ruhrgebiet regelmäßig stark frequentiert.
Die Errichtung der Anlage begann im Herbst 2012 und konnte pünktlich am 24. März dieses Jahres eröffnet werden. Eine gut geschulte Mannschaft sorgt seitdem für den reibungslosen Ablauf im Kletterwald Haltern.

Acht Parcours in verschiedenen Höhen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden stehen den Besuchern zur Verfügung.
Der Tarzansprung, der Flying Fox oder der Base Jump aus 12 Meter Höhe erfordern von manchem Kletterer schon einiges an Mut. Die gut ausgebildeten und freundlichen Trainer erleichtern einem die Überwindung jedoch schnell. Letztendlich wird man belohnt von einem einzigartigen Erlebnis und einem grandiosen Blick aus schwindelerregender Höhe über den Halterner Stausee.
Im Laufe des Sommers kamen Team-Elemente hinzu, wie der Pamper Pole, die Himmesleiter und der Mohawk Walk, die nur in Zusammenarbeit mehrerer Personen bezwungen werden können. Eine prima Sache, die von Mitarbeitern verschiedenster Firmen gern genutzt wird.
Von der unmittelbaren Nähe zum Erlebnisbiergarten „Jupp unner de Böcken“ profitieren beide Unternehmen. Besucher des Parks nutzen gern die Gastronomie, die ihrerseits ihre sanitären Anlagen zur Verfügung stellt.

Nach einem erfolgreichen Sommer scheint nun die Herbstsonne durch die bunten Blätter der Buchen.
Es ist früher Abend, die letzten Gäste haben den Park verlassen und Mitarbeiter Max zieht die Strickleitern, die zu den Parcourelementen führen, ein letztes Mal hoch in die Bäume um zu verhindern, dass Unbefugte unbeaufsichtigt klettern.
Diesmal dauert sein Feierabend allerdings nicht bis zum nächsten Morgen, sondern bis Anfang März des kommenden Jahres.
Der Herbst mit seinen launischen Wetterlagen hat Einzug gehalten und damit das Ende dieser ersten Saison eingeläutet.
„Klettertouren sind bei heftigem Regen oder Schneefall gefährlich, außerdem setzt spätestens ab Dezember die Kälte den Kletterern zu, die sich wegen der Bewegungsfreiheit nicht zu dick einpacken können“, erklärt er.
Auch während der Saison gab es ein paar Stürme, die das Team veranlassten den Park vorübergehend zu schließen und die Leute von den Bäumen zu holen. Das bedeutet immer auch finanzielle Einbußen – geschadet hat das der Anlage nicht:

Von Beginn an wurde der Kletterwald als Freizeiteinrichtung von Besuchern der näheren und auch weiteren Umgebung so gut angenommen, dass der Erfolg die Prognosen der Betreiber übertraf!
Gegen Ende der Saison wurde der Kletterwald Haltern sogar in die Liste der beliebtesten deutschen Kletterwälder gewählt und landete prompt unter den Top Ten.
Der Erfolg ist nicht zuletzt auch Mitarbeitern zu verdanken, die in diesen Monaten zu einer funktionierenden Einheit zusammen gewachsen sind. „Hier geht es ja nicht um die Beaufsichtigung eines Kinderspielplatzes. Von der Einweisung von Neulingen über das tägliche Checken der Geräte und Klettergurte bis hin zu Rettungen und Evakuierungen bei Unwettern muss einfach jeder Handgriff sitzen. Das klappt nur in einem perfekt aufeinander eingestellten Team, in dem sich jeder auf den anderen verlassen kann.“
Es wird dunkel; die Läden des Kassenhäuschens sind geschlossen und die Türen verriegelt. Bevor man sich bis zum nächsten Jahr verabschiedet, lässt das Team den Abend gemeinsam bei einem Glas Bier ausklingen und Anekdoten und Erlebnisse dieses ersten Jahres Revue passieren...
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Hannes Th. aus Dorsten | 03.02.2014 | 15:57  
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