DLRG Haltern im Hochwassereinsatz

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Haltern. Zwei Wasserrettungszüge der DLRG Westfalen mit insgesamt 88 Einsatzkräften und 12 Booten sowie einer Führungsmannschaft wurden am Donnerstag, 6. Juni, um 21.12 Uhr alarmiert.

Die Aktiven der DLRG Westfalen sind unterwegs nach Magdeburg und werden dort zur Unterstützung der örtlichen Helferinnen und Helfer eingesetzt. „Wir sind gut vorbereitet und haben seit zwei Tagen auf die Anforderung gewartet,“ so Kai Rumpenhorst Leiter Einsatz der DLRG Westfalen. Freitag Nacht um 02:09 Uhr wurde ein weiterer Wasserrettungszug der DLRG aus Westfalen angefordert und ist nun ebenfalls auf dem Weg ins Hochwassergebiet nach Magdeburg.
Teil dieses weiteren Wasserrettungszuges ist die DLRG Haltern mit 5 Personen, ihrem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) und dem Hochwasserboot "Hans".
Die Einsatzkräfte, die ersten beiden Wasserrettungszüge befinden sich kurz vor ihrem Zielort. Damit sind nun insgesamt 156 Helferinnen und Helfer aus Westfalen im Einsatz.

156 Helferinnen und Helfer aus Westfalen


Die Einsatzkräfte der DLRG werden insbesondere zur Evakuierung von Menschen, für den Transport von Material und bei der Deichsicherung eingesetzt. Für diese Tätigkeit werden die ehrenamtlichen Kräfte regelmäßig geschult – zuletzt auf der großen Katastrophenschutzübung im Mai in Höxter.
"Wir sind froh nun ein richtiges Hochwasserboot zu haben. Dieses Boot wurde uns letztes Jahr gespendet und bietet die besten Voraussetzungen für den jetzigen Einsatz", so Sven Lange, Vorsitzender der DLRG Haltern.
Die DLRG ist als ehrenamtlicher Verein immer auf Spenden angewiesen und auch im Hinblick auf den derzeitigen Hochwassereinsatz kann man hier sagen: "Spenden rettet Leben"!

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