Freiwillige Feuerwehr in Sythen stellt sich vor

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Vor der Weihe dankte die stellv. Bürgermeisterin Hiltrud Schlierkamp (re.) den freiwilligen Einsatzkräften aus Sythen für ihr Engagement.

Haltern-Sythen. Die Freiwillige Feuerwehr in Sythen muss einen guten Draht zum Wettergott haben: Denn als um 11 Uhr der Tag der offenen Tür startete, fand die Sonne pünktlich ein Loch in der Wolkendecke.

Doch nicht nicht nur das Wetter spielte mit, auch das Interesse der zahlreichen Besucher freute die Sythener Blauröcke. Schließlich hatte man sich im Vorfeld alle erdenkliche Mühe gegeben und ein kunterbuntes Programmpaket geschnürt. Spektakulär begann der Tag mit der Vorführung einer Fettexplosion. Gerade die jungen Gäste bekamen bei dem mächtigen Feuerball große Augen. Anschließend wurde es feierlich, als der Sythener Pfarrer Michael Ostholthoff die beiden neuen Fahrzeuge einweihte. Vor der Weihe dankte die stllv. Bürgermeisterin Hiltrud Schlierkamp den freiwilligen Einsatzkräften aus Sythen für ihr Engagement und betonte nochmal die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr insbesondere in ländlichen Gebieten und wie wichtig hier auch moderne Fahrzeuge seien. Nach der Weihe richtete Klaus Denker, stellv. Löschgruppenführer, noch ein paar Grußworte an die Gäste und dankte für das große Interesse an der Feuerwehr: „Die gesamte Löschgruppenführung dankt allen Helfern die mit viel Engagement den Tag geplant und realisiert haben. Von allen Helfern wurde enorm viel Zeit hierin investiert, dass ist in der heutigen Zeit längst keine Selbstverständlichkeit mehr". Denker hatte auch wichtige Hinweise parat: „Mit mehreren Vorführungen konnten wir zeigen, was passiert wenn man einen Fettbrand in der Küche mit Wasser löscht. Durch die sehr imposante Reaktion, einer sogenannten Fettexplosion, steht ganz schnell die komplette Küche in Flammen und man wird möglicherweise hierdurch selbst auch schwer verletzt. Richtig wäre einfach den Deckel auf den Topf oder die Pfanne zu legen und die Flammen damit zu ersticken.“ An einem Feuerlöschtrainer konnten alle Besucher auch den richtigen Umgang mit Feuerlöschern üben. Die kleinen Besucher konnten sich auf der Hüpfburg austoben, oder mit einem echten Feuerwehrschlauch einen Ball durch ein Gestell schießen. Von einer mobilen Arbeitsbühne aus, die die Firma Hohnert zur Verfügung gestellt hatte, konnten die Besucher einen Blick über Sythen bekommen.
Einen Wunsch haben die Floriansjünger noch: Vielleicht kann man ja den ein oder anderen Besucher des Tag der offenen Tür auch zu einer aktiven Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr motivieren. Interessenten können jeden 1. und 3. Montag im Monat in der Zeit zwischen 19-21 Uhr im Gerätehaus vorbeischauen.
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